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Neumarkt ist das siebtbeste Team

Die Mannschaft scheitert beim DM-Finale in Braunschweig an der Anfangs-Nervosität.

Die Neumarkter Bogenschützen waren beim DM-Finale in Braunschweig.

NEUMARKT/BRAUNSCHWEIG. Neumarkt hat die siebtbeste Bogenmannschaft in ganz Deutschland! Das ist das Ergebnis des Bundesliga-Finales am Samstag in Braunschweig. Nur einen Punkt konnten die Neumarker Bogenschützen in der Vorrunde erzielen und hatten so keine Chance auf einen Einzug ins Halbfinale – im Endklassement war es dann Platz sieben.

Große Anspannung herrschte am Samstag in der schönen Sporthalle Franzsches Feld in Braunschweig, das merkte man gleich zu Beginn dieser Veranstaltung. Jeder wusste, worauf es an diesem Tag ankam, wenn man Deutscher Meister werden wollte. Die Neumarkter Bogencracks gingen die Sache entspannt, aber dennoch konzentriert an.

Coach Roland Wexler war schon sehr zufrieden mit dem Erreichen des Finales. Immerhin hatte man es unter die besten acht Mannschaften in Deutschland geschafft, nun wollten die Neumarkter dieses Saisonfinale als Kür einfach nur genießen. Zusammen mit etlichen Fans reisten die Bogenschützen um Trainer Roland Wexler nach Braunschweig und erlebten einen wahren „Bogenkrimi“.

Die Neumarkter spielten nur leider nicht die Hauptrolle, aber unter diesen Top-Mannschaften konnte man das auch nicht so einfach erwarten. Im ersten Match gegen den Zweiten aus der Nordgruppe, SV Dauelsen, war es einfach die Anfangsnervosität, die gleich alle Hoffnungen zunichte machte. Oliver Obst, Thorsten Ferstl und Jürgen Seibold lagen bereits nach den ersten sechs Pfeilen mit fünf Ringen im Rückstand. Das war dann einfach nicht mehr aufzuholen und am Ende ging dieses Match mit 219:224 Ringen verloren. Nun wechselte Coach Roland Wexler und für Thorsten Ferstl kam Andrea Lerzer ins Team, doch auch gegen die Welzheimer hatten die Neumarkter keine Chance und verloren. Nun war bereits klar: Der Halbfinaleinzug war nicht mehr möglich, aber auch die in der Vorrunde so souverän agierenden Welzheimer standen schon fast vor dem Aus, hatten doch auch sie ihr erstes Match nach einem Fehlschuss verloren.

Das beste Match der Neumarkter war dann das abschließende gegen Berlin. Hier war es ewig spannend, die Führung wechselte hin und her und am Ende trennte man sich unentschieden 224:224. Versöhnlich für die Neumarkter, aber glücklich für die Berliner, denn gerade dieser Punktgewinn war das Zünglein an der Waage: Berlin zog statt Welzheim ins Halbfinale ein und konnte sogar später den Vizetitel mit nach Hause nehmen.

Trainer Roland Wexler war trotz allem zufrieden: „Wir wollten hier nochmals tollen Sport zeigen und man sah an den Ergebnissen allgemein, dass die Nervenanspannung schon sehr hoch war. Keiner Mannschaft gelang es in irgendeiner Begegnung, Top-Leistungen zu erbringen und auch unser Team hatte damit zu kämpfen. Insgesamt war es ein toller Abschluss nach einer guten Saison, wir können sehr zufrieden und stolz auf das Erreichte sein.“

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