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Neumarkts Ringer verlieren zu Hause

Die Gastgeber können im Bayernliga-Duell mit Erlangen/Röthenbach nicht immer die optimale Punktausbeute erreichen.

ASV-Ringer Christian Grasruck (rot) errang einen knappen Einzelsieg. Foto: Josef Thumshirn
ASV-Ringer Christian Grasruck (rot) errang einen knappen Einzelsieg. Foto: Josef Thumshirn

Neumark.NeumarktDie Bayernliga-Ringer der Wettkampfgemeinschaft (WKG) Neumarkt/Feucht mussten am Samstag zum Saisonauftakt eine 12:18-Niederlage gegen die neu gegründete WKG Erlangen/ Röthenbach hinnehmen.

Trotz einer nicht ganz optimalen Aufstellung wäre ein Heimerfolg nicht unmöglich gewesen, denn jede Mannschaft erzielte in den zehn Einzelpaarung einen Sieg, doch bei den Gastgebern konnte nicht immer die optimale Punktausbeute erzielt werden.

Kampflos konnte ASV-Neuzugang Rostislov Malikov in seinem Einstand im WKG-Team die ersten Punkte einbringen, die Gäste ließen die Klasse 57 Kilo (Freistil) unbesetzt (4:0).

Ein Überraschungcoup gelang Tobias Schmid in der Klasse 130 Kilo (Grieschisch-römisch), der den Erlangener Schwergewichtler Johannes Hölzel nach einer Aktion kontern konnte und noch in der ersten Kampfminute schulterte (8:0).

Der Feuchter Jugendringer Patrick Fink hatte gegen den erfahrenen Steffen Schmidt in der Klasse 61 Kilo (Griechisch-römisch) keine Chance und musste nach einem Hüftwurf des Erlangers noch in der ersten Runde auf die Schultern (8:4).

Nicht den besten Tag erwischt

Nicht seinen besten Tag hatte ASVler Thomas Kreml, der in der Klasse 98 Kilo (Freistil) gegen Patrick Keller antrat. Kreml kam zwar mehrmals mit einem Beinangriff gegen Keller durch, wurde aber vom Erlanger immer wieder geschickt gekontert und der erhielt dabei jedes Mal eine hohe Vierer-Wertung. Zwar wehrte der ASVler in der zweiten Runde eine drohende Schulterniederlage ab, konnte aber eine überlegene Punktniederlage in der letzten Kampfminute nicht mehr verhindern (8:8).

Gleiches wiederfuhr ASVler Marvin Prantl in der Klasse 66 Kilo (Griechisch-römisch), der gegen eine Reihe von Aushebern Khaled Delawaris machtlos war und kurz vor Ende der ersten Runde ebenfalls eine vorzeitige Punktniederlage kassierte (8:12).

Im Halbschwergewicht 86 Kilo (Griechisch-römisch) traf ASVler Christian Grasruck auf Sebastian Krieger, der viele Jahre beim SC Oberölsbach rang. Der Kampf war von Taktik geprägt. Der ASVler befand sich zunächst in der Defensive und lag zur Pause 0:3 hinten. In der zweiten Runde drehte Grasruck aber den Kampf und kam zu einem knappen 4:3-Sieg (9:12).

In der Klasse 71 Kilo (Griechisch-römisch) trat ASV-Trainer Armin Prantl gegen den tschechischen Meister Michal Hauser an. Nach kurzem Abtasten zwang der Erlanger den ASVler in die Bodenlage und nach einigen Durchdrehern kassierte Prantl eine vorzeitige Punktniederlage (9:16).

Am Ende zu viel riskiert

Zwar konnte der Neumarkter Fabian Thumshirn in einem guten Kampf in der Klasse 80 Kilo (Freistil) gegen Yousuf Abdulla nach einem klaren Pausenrückstand im weiteren Verlauf noch bis auf 6:8 aufholen, doch am Ende riskierte er einige Male zu viel und musste mit 6:11 abgeben (9:18).

ASVler Alexander Fröhlich behielt gegen Max Stampfer in der Klasse 75 Kilo (Freistil) die Übersicht. Zwar geriet er in der ersten Minute mit 0:1 in Rückstand, aber im weiteren Verlauf setzte er sich immer besser durch und gewann am Ende mit 4:1 (11:18).

Im letzten Kampf trat nach längerer Verletzungspause Arthur Wiebe in der Klasse 75 Kilo (Griechisch-römisch) im ASV-Trikot gegen Daniel Wiesner an. Auch hier lag der ASVler sogar mit 0:3 bis zu Pause hinten. Aber in der zweiten Runde drehte er noch den Kampf und kam am Ende zu einem 5:3-Erfolg (12:18-Endstand).

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