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Noch einmal Glück gehabt

Ein Kommentar von Thorsten Drenkard

Der SV Seligenporten darf sich auch in der Saison 2017/18 Regionalligist nennen. Die Klosterer sind noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen und haben durch den Erfolg in der Relegation eine turbulente Saison, in der sie sportlich schon abgestiegen waren, doch noch zu einem guten Ende gebracht.

Dass die Spieler und ihr Coach Roger Prinzen im entscheidenden Moment zur Stelle waren und ihre plötzliche Chance auf den Ligaverbleib nach dem 1860-Abstieg genutzt haben, ist ein Zeichen von Qualität. Doch diese letzten beiden Relegationsspiele dürfen nicht über eine Saison hinwegtäuschen, die reich an Rückschlägen für den SVS und seine Fans war.

Da war das Missverständnis mit Ex-Profi Juri Judt, der nach dem aberwitzigen 0:12-Debakel beim FCA II bei den Klosterern Schluss machte. Da war die erbärmliche Niederlagenserie zu Beginn mit null Punkten aus sechs Spielen und 4:38 Toren. Und, als emotionaler Tief-, wohl aber wichtiger sportlicher Wendepunkt, war da die Entlassung des langjährigen SVS-Trainers und -Spielers Florian Schlicker.

Beim SVS ging in dieser Saison viel schief, am Ende haben sie es doch noch gerade gerückt. Sportchef und Coach Roger Prinzen muss in den kommenden Wochen weiter am Kader und Spielsystem feilen, damit das Kloster kommende Saison wieder stabiler in der Regionalliga da steht.

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