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Kommentar

Ochsenkühn wollte zu viel

Ein Kommentar von Thorsten Drenkard

Tobias Ochsenkühn hatte Großes mit den Fußballer des ASV Neumarkt vor – und ist letztlich gescheitert.

Keine Frage, unter ihm nahmen die ASV-Kicker in sportlicher und wirtschaftlicher Hinsicht eine positive Entwicklung. Der Verein ist Erster der Landesliga, in der Mannschaft spielen viele junge Spieler aus dem eigenen Nachwuchs. Für Ochsenkühn war das ein erster Schritt. Wenn es nach ihm gegangen wäre, sollten noch viele weitere folgen.

Jugendarbeit auf neues Niveau heben

Der hauptberufliche Banker wollte die Abteilung wirtschaftlich weiter konsolidieren, gab nur das Geld aus, das er zur Verfügung gestellt bekam. Das war nicht immer so beim ASV. Zudem wollte er die ohnehin gute Jugendarbeit des Vereins auf ein neues Niveau heben, um etwas Nachhaltiges für den Verein zu schaffen. Seine ambitionierten Pläne für ein BFV-Nachwuchsleistungszentrum beim ASV Neumarkt zeugen davon.

Am Ende wollte der 32-Jährige zu viel. Er musste erkennen, dass er mit seinen mitunter forschen Ideen nicht überall auf offene Ohren stieß. Letztlich war auch für ihn der Schatten des einflussreichen Hauptsponsors Johann Pröpster zu groß, während der Rückhalt in den eigenen ASV-Reihen für seine Vorstellungen zu gering blieb.

Also hat Tobias Ochsenkühn, seiner erfolgreichen Arbeit am Deininger Weg zum Trotz, kurzerhand die Reißleine gezogen und Schluss gemacht. Eine konsequente Entscheidung, die Respekt verdient.

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