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Stockschiessen

Premiere für SC Zell und Christoph Öttl

Der Welt- und Europameister schießt mit dem SC Zell erstmals bei einem Heimspiel der 1. Bundesliga. Die Vorfreude ist groß.
Von Thorsten Drenkard

Die Aufstiegsmannschaft des SC Zell, die am Samstag in der 1. Bundesliga angreifen will. Fotos: Christoph Öttl
Die Aufstiegsmannschaft des SC Zell, die am Samstag in der 1. Bundesliga angreifen will. Fotos: Christoph Öttl

Dietfurt.Bei den Stockschützen des SC Zell sind sie vorfreudig gespannt. Erstmals wird es in der heimischen Halle Stocksport in der Sommerrunde der 1. Bundesliga zu sehen geben, wenn am Samstag ab 17.30 Uhr der zweimalige Deutsche Meister EC-DJK Aigen am Inn in Zell gastieren wird.

Möglich machte die herbeigesehnte Premiere für den Dietfurter Verein der Aufstieg der Herren um Welt- und Europameister Christoph Öttl, Johannes Heinze, Manuel Paulus, Matthias Meier und Konrad Heinze vergangene Saison. Aber auch die Reform der Sommerrunde, die von April bis Juli stattfindet, hat entscheidenden Anteil am Heimspiel-Spektakel in Zell.

In Zell gibt es das direkte Duell

Denn statt wie bisher an zwei Spieltagen auf neutralem Platz gegen 14 Gegner an einem Tag zu schießen, gibt es nun die Duelle eins-gegen-eins. Soll heißen: Die aus 16 Teams bestehende Bundesliga wurde in vier Gruppen zu je vier Teams aufgeteilt. Jeder Verein hat dabei drei Heim- sowie drei Auswärtsspiele. Die Erst- und Zweitplatzierten der Gruppen qualifizieren sich für das Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft.

Die Halle des SC Zell ist für das Bundesliga-Spektakel vorbereitet.
Die Halle des SC Zell ist für das Bundesliga-Spektakel vorbereitet.

Für den SC Zell heißt die Mission freilich „Klassenerhalt“. Dazu will man im besten Fall bereits am Samstag bei der großen Premiere den Grundstein legen. „Wir sind nicht schlecht drauf“, sagt Stocksport-Ass Christoph Öttl, wohlwissend, dass für einen Sieg „schon alles passen muss“. Bei den Gästen wird mit Florian Brundobler ein ehemaliger Nationalteam-Kollege Öttls schießen, der für den Dietfurter vor allem aber „ein dicker Freund ist“.

Zuschauerinteresse ist die große Unbekannte

Wie viele Zuschauer dem ersten Heimspiel in der Sommerrunde der 1. Bundesliga beiwohnen werden, „tja, das ist für uns die große Unbekannte“, sagt Öttl. Eigens für das Spiel wurde die Bande umgebaut, damit die Zuschauer ganz nah ans sportliche Geschehen rücken können.

„Bis zu 250 Zuschauer können wir wahrscheinlich verkraften“, mutmaßt Öttl, der freilich „auf ein volles Haus hofft“. Sollten es indes nur 50 Zuschauer werden, „wäre ich schon enttäuscht“. Der Eintritt für das Bundesligaspiel kostet zwei Euro.

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