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Saisonabbruch bei den Schützen

Sport- und Rundenwettkampfleitung im Mittelfränkischen Schützenbund stellen gleichzeitig die Weichen für neue die Runde.

Der Mittelfränkische Schützenbund beendet die Saison.Foto: Ingo Wagner/dpa
Der Mittelfränkische Schützenbund beendet die Saison.Foto: Ingo Wagner/dpa Foto: Ingo Wagner/picture alliance / dpa

Neumarkt.Wegen der andauernden Covid-19-Pandemie und den daraus resultierenden Auflagen der 4. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung hat sich die Sport- und Rundenwettkampfleitung im Mittelfränkischen Schützenbund entschlossen, die Bezirks-Rundenwettkämpfe des Sportjahres 2019/2020 einschließlich der Gauoberligen mit Stand vom 13. März für beendet zu erklären. Die Mittelfränkischen Schützen folgen nach Mitteilung von Gerhard Köhler mit ihrer Vorgehensweise dem DSB und BSSB, die für die 2. Bundesliga bzw. Bayernliga ähnliche Sonderregelungen getroffen haben.

Damit werden die Auf- und Abstiegsregelungen einmalig außer Kraft gesetzt – und wie folgt geregelt: Die Mannschaften auf Platz eins in den Mittelfrankenligen LG und LP steigen ohne Aufstiegswettkampf in die Bayernliga Nord-West auf. Alle Teams, die in bereits beendeten Ligen auf Platz eins bzw. auf den Abstiegsplätzen sind, steigen auf bzw. ab. In abgebrochenen Ligen steigen Vereine, die uneinholbar auf Platz eins sind, steigen ohne Aufstiegswettkampf in die nächsthöhere Liga auf – außer bei der Sportpistole.

Alle Mannschaften in abgebrochenen Ligen, die auf Abstiegsplätzen sind und rechnerisch keine Chance mehr auf den Klassenerhalt haben, steigen in die darunterliegende Liga ab.

Entscheidung oft bei Vereinen

In abgebrochenen Ligen dürfen alle Tabellenführer, die noch nicht sicher aufgestiegen sind, selbst entscheiden, in welcher Liga sie die kommende Runde bestreiten wollen. Gleiches gilt für alle Mannschaften in abgebrochenen Ligen, die auf Abstiegsplätzen sind und theoretisch den Klassenerhalt noch hätten schaffen können: Auch sie dürfen selbst entscheiden, in welcher Liga sie in der kommenden Saison antreten wollen. Alle Spitzenreiter in den Gauoberligen dürfen selbst entscheiden, ob sie die kommende Runde in der Bezirksliga bestreiten wollen.

In der RWK-Runde 2020/21 wird aufgrund der teilweise übergroßen Gruppen die Anzahl der Gruppen je Liga aufgestockt, so dass maximal acht Mannschaften in einer Gruppe sind. Dadurch kann eine Runde mit maximal 14 Wettkampfwochen gewährt werden. Nach Abschluss der Runde 2020/21 wird angestrebt, alle Ligen wieder auf die bisherige Gruppenzahl zu bringen; das heißt, es werden mehr Mannschaften als normal absteigen. Auch werden mehr Teams in die Gau-oberligen absteigen.

Meldeschluss ist der 19. Juni

Mannschaften, die die Wahl zwischen zwei Ligen haben, müssen bis spätestens 19. Juni ihre Entscheidung formlos per Mail an gspl-nea@ gmx.net mitteilen. Dies sind:

Luftpistole: SG Eintracht Ellingen 1, KK Moosbach 1, SV Woffenbach 1, KpFSG Greding 2, SSG Erl.-Büchenbach 2, FSG Burgfarrnbach 2, SV Bechhofen 1, SG Neuhof 1, SSG Stein 1, SV Kirchenbirkig 2, SSV Worzeldorf 2, SC Solnhofen 1.

Luftgewehr: SV Berching 1, SV Bubenheim 1, SV Hofstetten 1, SV Hohenstadt 1, SV Lehrberg 2, ZSSG Katzwang 1, SV Holzheim 1, SG Suffersheim 1, SG Thalmässing 1, SSV Mitteleschenbach 2, SV Kirchenbirkig 1, HSG Windsbach 1, SV Weißenkirchberg 1, SV Berg 1, SV Petersaurach 3, BS Kaldorf 1, SF Dormitz 1, SV Meiersberg 1, SV Langfurth 1, SG Dachsbach 2, SV Gräfenberg 1, SV Benzendorf 1, ZSV Offenbau 1, SG Lenkersheim 1, ZSG Kehl 1.

Sportpistole: SG Diespeck 1, KpSG Langenzenn I, SV Mimberg 1, KpSG Fürth 1, SV Steinbach 1, SSV Wintersdorf 1, SV Berching 1, SV Flachslanden, KpHSG Erlangen, SG Oberasbach 2, SV Bechhofen 1, SG Neuhof 1, SG Nürnberg-Nord 1, SG Velden 1, SV Heideck 1.

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