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Feierstunde

Schule ohne Rassismus

Michael Ngadeu-Ngadjui und der 1. FC Nürnberg stehen Pate für eine Aktion an den Schulen. Der U-23-Spieler wohnte der Übergabe des Schriftzuges bei.

Tagblatt-Kolumnist Günther Koch (3.v.l.) wohnte zusammen mit Schulleiter Hans Gradl (3.v.r) der Feierstunde zur Übergabe des Schriftzuges bei.

Nürnberg.Einen Tag vor seiner Verabschiedung in den Ruhestand freut sich Schulleiter Hans Gradl zu Recht: „Eine andere Schule als diese Eure und unsere Multi-Kulti-Schule kann ich mir gar nicht vorstellen!“

An der Geschwister Scholl Realschule in Muggenhof werden 926 Schüler aus insgesamt 43 Nationen unterrichtet. Das ist rekordverdächtig. Auch im engagierten Kollegium der Geschwister Scholl Realschule wirken fünf Lehrkräfte mit Emigrationshintergrund. Zudem ist die Schule eine Inklusive Schule mit zwei Kooperationsklassen in der Jahrgangsstufe 5 und 6. Zum Thema und zu der Aufgabe „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ übernahm der Spieler der Regionalliga-Mannschaft, Michael Ngadeu-Ngadjui, für den 1. FC Nürnberg gerne die Patenschaft.

Für dieses soziale Projekt fiel am Donnerstag der Startschuss. Dem 1. FC Nürnberg liegt soziales Engagement am Herzen, deshalb wohnte der U-23-Spieler der Übergabe und Anbringung des Schriftzuges bei. In einer witzigen, gekonnt moderierten und mehrsprachigen Feierstunde mit kurzen Reden und Filmen bewies die Schulfamilie, dass sie ihren Auftrag ernst nimmt und mit Leben erfüllt. Auch die Vertreterin des OB, Stadträtin Dr. Anja Prölß-Kammerer, war begeistert.

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