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Wahlen

SCO-Ringer mit neuer Führung

Die Ringerabteilung aus Oberölsbach musste sich einen neuen Leiter suchen. Reinhard Prem trat nicht mehr zur Wahl an.

Die Ringerabteilung bedankte sich beim scheidenden Abteilungsleiter Reinhard Prem (Mitte) für dessen Einsatz. Foto: Michael Merz
Die Ringerabteilung bedankte sich beim scheidenden Abteilungsleiter Reinhard Prem (Mitte) für dessen Einsatz. Foto: Michael Merz

Oberölsbach.Die Ringer des SC Oberölsbach habe ihre Abteilungsführung verjüngt. Bei der jüngsten Jahresversammlung kam es bei den Neuwahlen zu einigen Veränderungen.

Vor den rund 60 erschienenen Mitgliedern, Förderern und Aktiven erklärte Abteilungsleiter Reinhard Prem, der bereits vor 24 Jahren zusammen mit Josef Geitner das Ruder übernahm, dass er aus beruflichen und persönlichen Gründen kürzer treten wolle und sich nicht mehr zur Wahl stellen werde. Wie beim SCO üblich war die Nachfolgeregelung bereits im Vorfeld geklärt und somit die Neuwahlen schnell vollzogen.

Der scheidende Abteilungsleiter Prem wurde gebührend verabschiedet und durfte die Verantwortung an seinen bisherigen Vize, Jörg Geitner,übergeben. Als zweiter Abteilungsleiter rückt Thomas Kleesattel nach und das Amt des Schriftführers übernimmt Christian Gregor von Reinhard Prem. Jugendleiter Bernd Leinweber und Kassier Andreas Prem wurden in ihren Ämtern bestätigt. Die Hallenkassiere Stefanie Haas und Mario Meier erhalten Verstärkung durch Lisa Leinweber. Als Beisitzer fungieren künftig Michael Merz, Josef Geitner, Reinhard Prem und Matthias Geitner.

Ansonsten diente die Jahresversammlung dazu, auf ein sportlich erfolgreiches Jahr der SCO-Ringer zurückzublicken. Sowohl der erste Vorsitzende des SCO, Christian Lehmeyer, als auch der scheidende Abteilungsleiter Reinhard Prem fanden erfreute Worte, wie das Jahr verlaufen ist. Lehmeyer und Prem lobten vor allem die gute Jugendarbeit der Trainer Christian Gregor und Nikolay Dobrev sowie des Jugendleiters Bernd Leinweber.

Bambini-Training kam gut an

Aber auch die Neuzugänge, Bashir und Magomed Kartojev mit ihrem Betreuer Simon Spatschke sowie Majid Dadashi hätten sich für den SCO als Glücksfall erwiesen, genau wie die Verpflichtung des Coaches Fabian Schmitt, so der Ölsbacher Vorsitzende Lehmeyer.

Ehrungen

  • Beste Punktesammler:

    Oberliga Nord: 1. Petr Novák 38 Punkte; Landesliga Nord: 1. FelixLeinweber 89 Punkte; Jugendbezirksliga: 1. Jakob Geitner 104 Punkte

  • Ringkämpfe:

    Für 103 bzw. 161 Kämpfe in der ersten und zweiten Mannschaft wurden Thomas Kleesattel bzw. Patrik Fanderl geehrt. Martin Kölbl absolvierte bereits mehr als zweihundert Kämpfe im SCO-Trikot.

Besonders hoben Lehmeyer und Prem hervor, dass sich mit Routinier Serdar Biyikoglu seit 15. März 2019 die Möglichkeit ergeben habe, ein Bambini-Training speziell für Kinder von vier bis sieben Jahren anzubieten. Dies sei sehr gut angenommen worden und die ersten Nachwuchsringer hätten schon den Sprung von den Bambinis zu den Schülerringern geschafft.

Abteilungsleiter Prem ließ im Anschluss noch einmal die Highlights des zurückliegenden Sportjahres Revue passieren. So konnte Ölsbach erstmals seit Wiedereinführung den Bezirkspokal Mittelfranken gewinnen, einen Fanshop etablieren und mit dem kolossalen Heimkampf im neuen Berger Sportzentrum vor über 700 Zuschauern den einen oder anderen neuen Fan für den Ringkampfsport begeistern.

Ein besonderes Lob kassierte dann auch noch Nachwuchskampfrichter Nico Himmler für sein Engagement. Nicht nur die Heimkämpfe der Ölsbacher Jugend leitete der junge Unterölsbacher schon sehr souverän, auch auf Bezirksebene erntete Himmler schon viel Lob bei Turniereinsätzen.

Wieder Derbys gegen den ASV

Mit dem hochverdienten vierten Rang in der Oberliga Nord konnte man mehr als nur zufrieden sein. Aufgrund der – wieder einmal – anstehenden Neustrukturierung der bayerischen Ringerligen wird der SCO in 2020 aber eine Etage tiefer in der Bayernliga antreten müssen. Dort allerdings gibt es dann wieder ein Derby gegen den ASV.

Besonderes Lob erntete auch die zweite Mannschaft mit ihrem Betreuer Matthias Geitner, die in der Landesliga Nord die Vizemeisterschaft errang. Mit dem vierten Platz in der Jugendbezirksliga konnte der Nachwuchs, trotz vieler Ausfälle, gut überzeugen und auch auf Bezirks- und Bayerischen Meisterschaften konnte man erneut entsprechende Erfolge verbuchen. (nrp)

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