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Ringen

SCO siegt deutlich

Die Oberpfälzer setzten sich in der Landesliga gegen den AC Lichtenfels durch.

SCO-KapitänMatthias Geitner (in rot) ArchivFoto: HANS STEPPER
SCO-KapitänMatthias Geitner (in rot) ArchivFoto: HANS STEPPER

Oberölsbach.Auch gegen die Bundesligareserve des AC Lichtenfels wurde die Landesligastaffel der Oberölsbacher Ringer ihrer Favoritenrolle gerecht. Mit neun Einzelsiegen schaffte das Team um Kapitän Matthias Geitner problemlos einen 20:32-Erfolg und festigt damit seinen zweiten Tabellenplatz. 57 kg griech.-röm. und Freistil: Leichtes Spiel für Felix Leinweber – die Gastgeber konnten seine Klasse nicht besetzen. 130 kg, griech.-röm. und Freistil: Als echter Allrounder stellte auch Pascal Hampel sein Können eindrucksvoll unter Beweis. Im klassischen Stil brauchte es keine zwei Minuten, ehe er den Lichtenfelser Mert Emin auf’s Kreuz beförderte. Im Freistil konnte der Oberfranke wesentlich besser mithalten, hatte gegen den technisch versierten Ölsbacher aber doch keine Chance. Beim Stand von 12:19 Punkten für Hampel konnte er seinen Gegner sogar nochmals schultern.

61 kg, Freistil und griech.-röm.: Wieder konnte der SCO keinen Ringer stellen und musste kampflos acht Punkte abgeben. 98 kg, Freistil: Julius Gehm fiel gleich zu Beginn auf den Schwunggriff seines Lichtenfelser Kontrahenten Darius Mayek herein und verlor auf Schulter. 98 kg, griech.-röm.: Routiniert wie eh und je kämpfte sich Serdar Biyikoglu zum 4:7-Punktsieg über ACL-Mann Tobias Wagner. 66 kg, griech.-röm. und Freistil: Im Klassikkampf hatte Lukas Leinweber klar das Sagen. Seinen Lichtenfelser Konkurrenten Philipp Ender beförderte er nach 25 Sekunden auf die Schultern. Im Freien Stil hatte der Ölsbacher mit Burkard Michalski aber einen deutlich agileren Gegner. Der Oberfranke ging rasch in Führung und dem Korbstädter gelang noch in der sechsten Minute der Schultersieg. 86 kg, griech.-röm.: An Lichtenfels‘ deutlich schwererem Tobias Wagner biss sich Michael Sittel die Zähne aus. Noch in der ersten Minute musste der Ölsbacher auf die Schultern. 86 kg, Freistil: Einen deutlichen Sieg konnte auch Istvan Nemet gegen Darius Mayek nicht einfahren. Mit seinem 0:4-Punktsieg nach Ablauf der Kampfzeit blieb er aber zumindest immer Herr auf der Matte. 75 kg, Freistil: Kurzen Prozess hingegen machte Istvan Nemet mit dem Lichtenfelser Dominik Sohn. Noch vor Ende der ersten Minute fand sich der Oberfranke nach einem klasse Wurf Nemets auf den Schultern wieder. 75 kg, GR: Nachdem der Lichtenfelser Alexander Ender aus dem Kampf um den Mattenrand heraus kurz die Führung übernahm, sorgte Michael Sittel mit einem klasse Schwunggriff schnell für klare Verhältnisse. Nach einer Minute hatte Sittel den Schultersieg in der Tasche.

Ihren vierten Tabellenrang ausbauen konnten auch die Schülerringer des SCO. Mit einem ungefährdeten 22:39 Sieg bei der WKG Neumarkt-Feucht stellten die jüngsten Ölsbacher Mattenfüchse ihre Stärke unter Beweis. Zwei Schultersiege für Ölsbach fuhren jeweils die Brüder Jakob Geitner (29 kg) und Lukas Geitner (41 kg) ein. Jamie-Leon Dirnhofer (46 kg) und Nico Paldino (50 kg) ernteten jeweils acht Punkte kampflos, da ihre Gegner wohl nicht rechtzeitig zur Waage kamen. Zwei überragende Abbruchsiege steuerte Bashir Kartojev (60 kg) zum Gesamtsieg bei und Marco Paldino (33 kg) legte mit einem verdienten 9:18-Sieg noch drei Punkte drauf. Gegen einen der stärksten Ringer der WKG musste Jonas Gruber (36 kg) hingegen zwei Niederlagen einstecken. (nrp)

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