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Fussball

SVS verpatzt die Generalprobe

Seligenporten verliert in Würzburg mehr als nur ein Spiel. Vor dem Ligastart droht ein wichtiger Spieler auszufallen.
von Udo Weller

Seligenportens Stürmer Bernd Rosinger (Mitte) war gegen Würzburg nicht treffsicher.  Foto: Udo Weller
Seligenportens Stürmer Bernd Rosinger (Mitte) war gegen Würzburg nicht treffsicher. Foto: Udo Weller

Seligenporten.Ein Radiosender bewarb jüngst den 29. Februar als einen „geschenkten Tag“. Für den SV Seligenporten indes war dieser eher ein gebrauchter Tag.

Zum einen verpatzten die Klosterer ihre Generalprobe vor dem am Samstag anstehenden Start in die Restrückrunde mit einem 1:2 (1:1) beim Würzburger FV. Zum anderen musste Leitfigur Marco Wiedmann mit einer Knöchelverletzung am rechten Fuß verletzt vom Feld getragen werden. „Wiede“ gab nach dem Abpfiff zwar vorsichtig Entwarnung, gewisse Zweifel aber bleiben sicherlich bestehen.

Würzburg startet schwungvoll

Startete der Ligakonkurrent aus der Stadt am Main recht schwungvoll, gewann der SVS in der Folge immer mehr die Oberhand. So vergaben Bernd Rosinger (15.) und Manfred Strobel (16., 20.) drei gute Gelegenheiten. Besser machte es Marco Wiedmann, der einen schönen Steilpass von Andreas Schuster aufnahm und aus 18 Metern halbhoch zur Führung einnetzte (27.). Erneut Schuster hätte kurz danach beinahe auch den nächsten Treffer eingeleitet, doch Nico Gebhard handelte zu unentschlossen. Eine Unsicherheit in der SVS-Abwehr nutzte Fabio Bozesan kurz vor der Pausen zum zwar etwas Überraschenden, angesichts der guten Spielanlage aber nicht unverdienten Würzburger Ausgleich.

War die Partie bislang richtig gut anzuschauen, verlor sie im zweiten Durchgang sichtlich an Schwung und Struktur. So dauerte es beinahe eine Viertelstunde, ehe der SVS einen guten Angriff inszenierte, doch Rosinger vergab aus zwölf Metern. Nach der eingangs genannten Verletzung von Wiedmann lief bei den Gästen dann gar nichts mehr zusammen. In der 75. Minute schmälerte Matthew Loo seine gute Vorstellung erheblich, indem er sich im Strafraum zu einem unnötigen Foul hinreißen ließ. Tim Lorenz nahm das Geschenk dankend an und vollendende unhaltbar zum 2:1-Endstand.

„Im ersten Durchgang waren wir gut im Spiel. Nach der Pause und erst recht als Wiedmann vom Platz musste, riss bei uns der Faden“, gab SVS-Trainer Gerd Klaus das Geschehen wieder.

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