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Bayernliga

SVS will im Dreikampf den nächsten Sieg

Seligenporten, Vilzing und Eltersdorf fechten einen Kampf um die Spitze aus. Der nächste Klosterer-Gegner hängt unten drin.
Von Thorsten Drenkard

Christian Knorr (am Ball) bekam im Hinspiel den heftigen Widerstand der Bamberger zu spüren.  Foto: Udo Weller
Christian Knorr (am Ball) bekam im Hinspiel den heftigen Widerstand der Bamberger zu spüren. Foto: Udo Weller

Seligenporten.In der Bayernliga Nord hat sich in den vergangenen Wochen ein spielstarkes Trio im Kampf um die Tabellenspitze hervor getan. Der SV Seligenporten, aktuell Tabellenerster, die DJK Vilzing sowie der SC Eltersdorf rangeln sich um den einzigen direkten Aufstiegsplatz sowie Relegationsrang zwei.

Der SVS hat momentan mit 46 Zählern zwei Punkte Vorsprung auf Vilzing, das seinerseits allerdings noch ein Spiel in der Hinterhand weiß. Der SC Eltersdorf rangiert als Dritter vier Zähler hinter den Klosterern und deren zwei hinter den Bayerwaldlern aus Vilzing. Die DJK Ammerthal als Ligavierter hat bereits sieben Zähler Abstand auf Rang drei.

Seligenporten, Vilzing und Eltersdorf ziehen seit Wochen im Gleichschritt ihre einsamen Kreise im tabellarischen Norden der Liga. Während der SVS vier Ligaspiele in Folge gewonnen hat (13:1 Tore), kommt die DJK Vilzing gar auf deren sechs Erfolge in Serie. Dabei kassierte das Bayerwald-Team lediglich ein Gegentor, während es 16 eigene Treffer erzielte. Eltersdorf verlor derweil nur eines seiner letzten acht Spiele (eine überraschende 1:2-Heimniederlage gegen Aufsteiger Cham).

Der SVS ist der Favorit

Aufgrund der konstant erfolgreichen Konkurrenz aus Vilzing und Eltersdorf, „ist der Druck für uns, gewinnen zu müssen, Woche für Woche natürlich immens“, weiß Klosterer-Coach Gerd Klaus. Das ist auch vor dem Heimspiel des SVS an diesem Samstag gegen die DJK Don Bosco Bamberg nicht anders. „Dass wir in diesem Spiel der Favorit sind, ist klar“, ist sich Klaus der Ausgangssituation vor dem Duell mit den auf Tabellenrang 14 positionierten Oberfranken bewusst.

Seligenportens Übungsleiter erwartet gegen Bamberg keine spieltaktischen Überraschungen. Die DJK werde, wie so viele Mannschaften zuletzt, auf eine massive Defensive setzen, um gegen den spielstarken Tabellenführer aus dem Landkreis Neumarkt bestehen zu können.

„Bamberg wird sehr tief stehen. Wir müssen wieder geduldig sein und uns vor Augen führen, dass man das Spiel nicht in einer halben Stunde gewinnt, sondern, dass wir 90 Spielminuten Zeit haben, den Sieg klarzumachen“, erklärt Gerd Klaus.

Bestes Beispiel dafür ist das Hinspiel, als sich Seligenporten lange Zeit gegen Bambergs Abwehrreihe sehr schwer tat, bevor man in den letzten 25 Spielminuten doch drei Tore durch Marco Wiedmann, Bernd Rosinger sowie David Ekern erzielte und schließlich 3:0 gewann.

Alle Spieler sind einsatzbereit

Der 49-Jährige ist von der physischen und konditionellen Überlegenheit seiner Mannschaft im Vergleich zu den Gästen überzeugt. „Ich gehe davon aus, dass wir hinten raus die größeren Reserven haben werden“, gibt sich der Trainer von der Fitness seiner Spieler überzeugt. Zur Freude des Coaches, sind zudem bis auf den langzeitverletzten Oliver Janz (Kreuzbandriss) alle Spieler fit und einsatzbereit.

Sollte sich bis zum Spieltag am Samstag keiner seiner Kicker mehr verletzen, ist es wahrscheinlich, dass Klaus dieselbe Startelf wie zuletzt in Karlburg auf das Feld schicken wird. „Zum jetzigen Zeitpunkt sind eigentlich keine Veränderungen angedacht“.

Bei den Gästen hat Klaus den rechten Außenverteidiger Simon Allgaier sowie Angreifer Goevanni Lake als schnelle Spieler ausgemacht, die gerade bei Tempogegenstößen gefährlich werden könnten. „Da müssen wir auf der Hut sein“, sagt Klaus und findet zugleich: „Angst müssen wir vor Bamberg aber nicht haben.“

Ebenso wenig könne man auf Patzer der direkten Konkurrenz aus Vilzing oder Eltersdorf hoffen. Man müsse auf sich und die eigenen Ergebnisse schauen, empfiehlt Klaus. Das gilt natürlich auch für dieses Heimspiel gegen Bambergs Don Bosco-Kicker.

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