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Dietfurt

Tobias Krumm wiederholt Vorjahressieg

Der Vorjahressieger setzt sich beim Jurasteig Nonstop Ultratrail durch. Für 239 Kilometer braucht er 31:51 Stunden.

Bester Extremläufer war Tobias Krumm. Seine Rekordzeit von 2018 erreichte er diesmal nicht. Foto: Grad
Bester Extremläufer war Tobias Krumm. Seine Rekordzeit von 2018 erreichte er diesmal nicht. Foto: Grad

Dietfurt.Auf den Jurasteig Nonstop Ultratrail waren am Freitag 100 Extremläuferinnen und -läufer gestartet. Seine Anziehungskraft ist ungebrochen, denn aus vielen Teilen Deutschlands und aus dem benachbarten Europa kamen die Teilnehmenden. 47 nahmen die Langdistanz mit 239 Kilometern unter die Füße, dabei waren insgesamt 7 500 Höhenmetern zu bewältigen. 29 Leute erreichten das Ziel. „Das ist eine Quote, die sich sehen lassen kann“, meinte Organisator Gerhard Börner bei der Siegerehrung.

Die erste Nacht war nach Aussage vieler Läuferinnen und Läufer nicht allzu schwierig, die Temperatur nicht zu kalt, Wurzeln, Äste und Steine auf dem Weg waren unangenehme Hindernisse. Am Verpflegungspunkt in Hohenburg machten Michael Schmidt und Stefan Lang, die am Samstagvormittag als erste Läufer am Verpflegungspunkt Hohenburg eintrafen, einen recht guten Eindruck, nahmen Kohlenhydrate in Form von Kartoffelbrei zu sich, dazu Nüsse und Getränke. Schon nach kurzer Zeit ging es weiter in Richtung Kastl.


Kalte Nacht strapaziert die Läufer

In Hohenburg wartete Anke Brühl auf ihren Mann Magnus. Sie fährt immer zu den möglichen Verpflegungsstationen, um ihn zu unterstützen und psychologisch zu betreuen. Das hat sie schon öfter beim Junut gemacht, dabei viele nette Leute getroffen und auch von der Gegend speziell um Hohenburg viel erfahren. Die zweite Nacht war nach Aussage von Athleten kalt und unangenehm, in einer Gruppe ließ es sich besser gehen, die aufgehende Morgensonne tat freilich richtig gut.

Am Nachmittag trafen sich Siegerinnen und Sieger und die anderen Teilnehmenden zur abschließenden Siegerehrung. Tobias Krumm wiederholte seinen Vorjahressieg und brauchte diesmal knappe 31:51 Stunden. Ingo Klaus benötige als nächster 38:57 Stunden, dritter wurde Adam Kovacs aus Ungarn mit 41:21 Stunden. Bei den Damen siegte Anke Wahrlich mit einem Streckenrekord von 38:43 Stunden. Vorjahressiegerin Nicol Kresse benötigte diesmal 42:37 Stunden und Karen Keller als dritte 49:01 Stunden.

53 Sportler probierten sich an der Kurzdistanz

Auf die Kurzdistanz mit 5 400 Höhenmetern gingen 53 Athletinnen und Athleten, 30 davon kamen nach 170 Kilometern ans Ziel in Kastl. Der Belgier Stephan Peters überschritt die Ziellinie nach 23:06 Stunden, Georg Konzfeld war 23:48 Stunden unterwegs und zeitgleich mit 27:24 Stunden wurden Stefan Lang und Michael Schmidt die dritten Sieger. Bei den Damen siegte Jasmin Schmerfeld mit 28:17 Stunden vor Anna Christina Nowak, 29:50 Stunden und Marina Kollossa, 32:18 Stunden. Bürgermeisterin Carolin Braun, Volksfestkönigin Bianca und Organisator Gerhard Börner überreichten Gutscheine, Urkunden und Pokale aus Jurasteigsteinen an die Erstplatzierten des Wettlaufes.

Börner dankte allen freiwilligen Helfern, die für die Organisation im Hauptquartier Dienst machten, den Fahrern, die Rucksäcke zu den dafür vorgesehen Stationen brachten und den Leuten an den verschiedenen Verpflegungsstationen. 2020 ist der 10. Jurasteig Ultratrail. (ugr)

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