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Wexler Vierter beim Feldbogenschießen

Roland Wexler

Überraschung bei den Neumarkter Bogenschützen: Mit einem sensationellen vierten Platz kehrte Roland Wexler von den Bayerischen Meisterschaften der Feldbogenschützen zurück.

Schwer war der Kurs in Hammelburg, auf den die Verantwortlichen die über 150 Aktiven am Wochenende schickten. Ein alter Weinberg diente als Austragungsort für die Bayerischen Meisterschaften im Feldbogenschießen, aufgeweicht durch Regen kein leichtes Unterfangen.

Nicht nur, dass die Scheiben extrem steil oder quer zum Hang standen, auch der Stand der Schützen war teilweise nur mit einem Ausfallschritt zu bewältigen. Feldbogenschießen, das ist eine Mischung aus traditionellem Bogenschießen und moderner Technik.

Es gilt, einen Parcours mit zwölf Scheiben auf bekannte, aber teilweise extrem schwer gestellte Ziele zu bewältigen. Dabei sind Steilschüsse nach oben und unten oder Scheiben, die völlig quer zum Hang stehen, keine Seltenheit. Sie fordern viel Erfahrung und auch Mut vom Schützen. Im zweiten Teil muss die Entfernung geschätzt werden. Das geht bis zu einer Maximaldistanz von 55 Metern, dies ist kein leichtes Unterfangen. Aber gerade dies und die dazu gehörende körperliche Anstrengung bei der Bewältigung des Parcours machen diese Art der Bogenschießens extrem reizvoll.

Abwechslung zu Fita-Schießen

Roland Wexler gehört in dieser facettenreichsten Unterart des Bogenschießens bereits seit über 20 Jahren zu den ganz erfahrenen und erfolgreichen Schützen. Als Bezirksmeister nach Unterfranken angereist, triumphierte er. Platz vier sprang am Ende dabei heraus und wäre ihm auf die bekannten Entfernungen das Glück noch ein wenig hold gewesen, wäre ein Stockerlplatz schon drin gewesen.

Mit Platz vier kann der zweite Vorsitzende der Neumarkter Bogenschützen aber überaus glücklich sein, denn immerhin betrachtet er das alles nur als Abwechslung zum Fita-Schießen, dementsprechend ist auch der zeitliche Trainingsaufwand voll auf das Fita-Schießen ausgerichtet.

Nicht mit dabei in Hammelburg war Andrea Lerzer. Sie hatte sich ebenfalls qualifiziert, musste aber krankheitsbedingt zu Hause bleiben.

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