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Landesliga

Woffenbach gut aber glücklos

Im letzten Spiel vor der Winterpause unterlag der BSC in Straubing mit 1:3. Dabei ging man in Führung.
Von Michael Zeh

Woffenbachs Manuel Wastl (rot, Mitte), beäugt von Akin Ülker (links) und Matthias König, setzt sich gegen zwei Straubinger durch. Foto: Zeh
Woffenbachs Manuel Wastl (rot, Mitte), beäugt von Akin Ülker (links) und Matthias König, setzt sich gegen zwei Straubinger durch. Foto: Zeh

Neumarkt.Der BSC hat sein Auswärtsspiel in Straubing verloren. Dabei starteten die Neumarkter gut ins Spiel. Das frühe Pressing der Woffenbacher in der Anfangsphase passte nicht so recht ins Konzept der Platzherren. Erst nach einer guten Viertelstunde eröffnete sich Torjäger Ahmed Ahmedov die erste Schussgelegenheit, die dieser kläglich vergab. Auf der Gegenseite traf Woffenbachs Bastian Schmid aus etwa 20 Metern die Querlatte, von dort prallte die Kugel an den Rücken des VfB-Torhüters und trudelte schließlich ins Aus (17.).

Bayer schaltet am schnellsten

Nicht lange mussten sich die Gäste über das vermeintliche Pech ärgern, denn schon mit der nächsten Aktion gelang die Führung. Nach einem Pressschlag im Straubinger Strafraum schaltete Neuzugang Jürgen Bayer am schnellsten und vollstreckte eiskalt (18.). Erst in der 32. Minute wurde es wieder brenzlig vor dem BSC-Tor, als Marvin Kubis im letzten Moment vor dem einschussbereiten Ahmedov klärte (32.). Woffenbachs Akin Ülker zielte kurz darauf aus halblinker Position etwas zu hoch (35.) und sorgte gleichzeitig für die letzte nennenswerte Aktion des Spieles in der ersten Halbzeit.

WoffenbacherErfolgsbilanz

  • Prognose:

    Außer der Nigl-Elf werden wohl sechs weitere Teams im neuen Jahr den Kampf um Platz dreizehn und den damit verbundenen Klassenerhalt aufnehmen.

Erneut war es Bastian Schmid, der nach dem Seitenwechsel für das erste Ausrufezeichen verantwortlich zeichnete. Von Jürgen Bayer nach einem Konter mustergültig freigespielt, scheiterte der 24-jährige an Straubinger Keeper (50.). Statt Vorentscheidung folgte anschließend der Ausgleichsfrust: im Anschluss an eine Flanke von rechts stand Ahmed Ahmedov völlig frei und ließ sich die Gelegenheit per Flachschuss nicht nehmen (51.).

Die Heimelf verstärkte nun ihre Offensivbemühungen während BSC-Coach Andi Nigl mit Florian Höllrigl für Louis Bergler einen weiteren schnellen Stürmer brachte. Die nächste Gelegenheit für die Niederbayern hatte Kapitän Dominick Wynn, dessen Flachschuss knapp daneben zischte (58.). Das Glück war dann in Minute 70 bei den Gastgebern, denn den Ellenbogencheck von Tsvetan Antov an Woffenbachs Marvin Kubis hätte der ansonsten sichere Schiedsrichter Andreas Stolorz auch mit Rot statt Gelb ahnden können.

Kopfball unter die Latte

Ironie des Schicksals, dass sich ausgerechnet Antov für den Treffer zum 2:1 feiern lassen durfte. Einen Eckball von rechts köpfte der Abwehrspieler unhaltbar unter die Latte (73.). Noch gaben sich die Neumarkter nicht geschlagen und bekamen ihre letzte Möglichkeit fünf Zeigerumdrehungen später. Freund und Feind verpassten Florian Höllriegels scharfes Zuspiel von rechts allerdings knapp. Zum Schluss waren noch einmal die Niederbayern am Drücker: Ahmedov setzte den Schlusspunkt zum 3:1 (90.+2).

„Straubing war an diesem Tag in der Offensive die gefährlichere Mannschaft. Ich bin aber nicht unzufrieden, wir haben es ganz ordentlich gemacht“, analysierte Andi Nigl.

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