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Fußball

Woffenbach ist in der Pflicht

Nach drei Niederlagen ist für den Landesliga-Aufsteiger ein Erfolg dringend notwendig. Der BSC erwartet den TV Aiglsbach.
Von Hans Gleisenberg

Der BSC Woffenbach (in Rot) muss diesmal den Takt vorgeben. Foto: Hans Gleisenberg
Der BSC Woffenbach (in Rot) muss diesmal den Takt vorgeben. Foto: Hans Gleisenberg

Neumarkt.„Wir wollen diesmal nicht wieder nur den Schönheitspreis gewinnen, sondern wollen auch die nötigen Tore für den dringend erforderlichen Sieg erzielen“, so das klare Statement von Woffenbachs BSC-Boach Andi Nigl, der seiner Truppe spielerisch und kämpferisch nur wenig vorwerfen kann.

Doch bei den drei Niederlagen gegen Lam, Fortuna Regensburg und in Bad Abbach ist deutlich geworden, dass sich das Team einfach nicht für den betrieben Aufwand belohnt. Und dass die Woffenbacher Kicker bisher mit jedem Team auf Augenhöhe agiert haben, wird auch den Fans nicht entgangen sein, und deshalb hofft man in der Au am Samstag, 13.30 Uhr, auf zahlreiche Unterstützung der Fans. Mit dem TV Aiglsbach, der im Landkreis Kelheim beheimatet ist, kommt ein Team, das vor allem in der Offensive seine Qualitäten hat. Dies hat der TV mit den erreichten sieben Punkten und 15 Einschüssen auch schon untermauert und kann daher mit breiter Brust antreten.

Gröber ist „Lebensversicherung“

Die „Lebensversicherung“ der Gäste ist Manfred Gröber, der es in dieser Saison schon auf elf Tore gebracht hat und unangefochtener Spitzenreiter der besten Torjäger ist. Er ist dabei auf einem guten Weg, seine 45 Einschüsse aus der letzten Bezirksligasaison wieder zu erreichen. Also darf sich die BSC-Defensive – inklusive Torhüter Christoph Blank – auf einen arbeitsreichen Nachmittag einrichten.

Allerdings gibt es auch eine Unbekannte, denn am Mittwoch hat sich Aiglsbach beim Toto-Pokalsieg gegen den Regionalligisten ziemlich verausgabt, und wie sich das bemerkbar macht, bleibt abzuwarten. Doch Bange machen gilt nicht, denn dass die Bäume auch in Aiglsbach nicht in den Himmel wachsen, hat die 2:3-Niederlage letzte Woche gegen Pfreimd gezeigt.

Positiv ist die personelle Lage bei den Platzherren, denn wie Nigl deutlich machte, kann er aus dem Vollen schöpfen. Dies ist unter anderem mit dem Urlaubsende von Alexander Schwendner begründet, der allerdings, so Nigl, zunächst auf der Bank Platz nehmen muss. Die Abwehr bleibt ebenso unverändert wie die Mittelfeldachse König, Heilmann und Wastl. Akim Ulker ist auch wieder fit und hat Gelegenheit, seine Torflaute zu beenden. Auch auf der Bank hat er ligataugliche Optionen, und so sollte die Mission am Samstag schon mit einem Punktgewinn abgeschlossen werden können.

Ungewohnte Anstoßzeit

Die etwas ungewöhnliche Anstoßzeit von 13.30 Uhr begründetet Andi Nigl mit dem Hinweis, dass es für die Anhänger hier ein Gewöhnungseffekt sei, denn man wolle so der Bundesliga aus dem Weg gehen, die doch einige Zuschauer vom Besuch der Amateurvereine abhält. So scheint man in der Au alles bedacht und abgedeckt zu haben, was für eine erfolgreiche Saison von Belang ist. Nun muss nur der ersehnte Erfolg her, um wieder mal durchschnaufen zu können – auch in dem Wissen, dass man am kommenden Donnerstag, 15 Uhr, zu einem weiteren Heimspiel den VfB Straubing empfängt.

Erste Bilanz

  • Auftakt:

    Mit den bisher vier erreichten Punkten hat der BSC Woffenbach nach erfolgreichem Start nicht die Erwartungen erfüllt. Dies ist auch durch personelle Ausfälle bedingt.

  • Entwicklung:

    Die Weiterentwicklung der Mannschaft bedarf einiger Geduld. Doch Coach Andi Nigl neigt nicht zur Panik, sondern seine Arbeit ist von einer klaren Linie und einer straken Bodenständigkeit gekennzeichnet. Also sollten auch die Fans die nötige Geduld und Unterstützung aufbringen.

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