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Woffenbach und Andi Nigl trennen sich

Der Landesligist und sein Trainer, der viel am Aufschwung der Vorjahre beteiligt war, gehen nach der Saison getrennte Wege.

Die Erfolgsgeschichte des BSC Woffenbach ist eng mit dem Namen Andi Nigl verknüpft. Foto: Zeh
Die Erfolgsgeschichte des BSC Woffenbach ist eng mit dem Namen Andi Nigl verknüpft. Foto: Zeh

Neumarkt.Wenn es am Schönsten ist, sollte man aufhören – dieser Spruch beweist auch beim Landesligisten BSC Woffenbach seine Gültigkeit, denn Übungsleiter Andreas Nigl und der Verein gehen ab der kommenden Saison getrennte Wege. Dass den Beteiligten die Trennung schwer fällt, versteht sich bei einem Blick auf den Werdegang des Woffenbacher Urgesteins beinahe von selbst.

Schon in der Saison 2012/13 übernahm Andi Nigl neben seiner Funktion als Abwehrstütze der Bezirksliga-Elf Verantwortung für die U19 des BSC, die damals in der Bezirksoberliga kickte und von ihm gecoacht wurde. Nach zwei Jahren als Trainer und Spielertrainer der 2. Mannschaft folgte dann der Sprung ins kalte Wasser, denn die „Erste“ stieg 2017 mit Pauken und Trompeten in die Kreisliga ab und somit glich das Engagement des Andreas Nigl als neuem Übungsleiter eher einer Lotterie mit ungewissem Ausgang. Recht schnell verschaffte sich der 35-Jährige allerdings Respekt, und die Erfolge ließen nicht lange auf sich warten. Die Mannschaft wurde zu einem verschworenen Haufen und sicherte sich Meisterschaft und Aufstieg. Mehr noch. Im darauffolgenden Jahr gelang dieses Kunststück ein zweites Mal – sogar mit 14 Punkten Vorsprung auf Vize Weißenburg. Und auch heuer schlägt sich die junge Truppe als Tabellenelfter in der Landesliga Mitte bis zur Winterpause hervorragend.

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Neuer Trainer soll frischen Wind bringen

„Wir hatten die letzten drei Jahre eine überragende Zeit und sind dem Andi für alles dankbar. Ich habe nach wie vor ein gutes Verhältnis zu ihm. Von Vereinsseite aus hätte ich gerne mit ihm weitergemacht. Wir wollen aber neue Impulse setzen und frischen Wind mit einem neuen Mann bringen“, erklärt BSC-Spielleiter Sebastian Götz und wirft einen Blick voraus: „Es sind schon Gespräche mit potenziellen Nachfolgern geführt worden. Wir möchten Mitte Januar Vollzug melden. Bis zum Ende dieser Saison bleibt Andi auf jeden Fall unser Trainer.“

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Andi Nigl lässt keine Zweifel darüber aufkommen, dass man sich unter den Beteiligten auch nach dieser Entscheidung in die Augen sehen kann und keinerlei Groll hegt: „Ich würde gerne ein Jahr weitermachen. Es ist mir aber auch wichtig, was die Mannschaft dazu sagt. Vielleicht ist es gut, wenn das Team einen neuen Trainer bekommt. Ich kenne die Situation als Spieler. Irgendwann ist die Luft raus. Dann kann es auch sehr schnell in die andere Richtung gehen“, gibt Andi Nigl zu bedenken und nennt die gemeinsame Zielsetzung für die nächsten Wochen: „Wir wollen ja alle in der Liga bleiben. Ich werde die nächsten zwei bis drei Monate so weitermachen wie bisher. Aber ich weiß natürlich, dass sich im Laufe der Zeit alles wiederholt.“ Er kann sich vorstellen, nächste Saison bei einem anderen Verein tätig zu sein, „wenn das Gesamtpaket passt“. (nzm)

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