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Erfolg

Neumarkter vorne mit dabei

Bei den Bayerischen U25-Meisterschaften im Schnellschach wird Lorenz Schily Zweiter. Seine Schwester ist beste Frau.

Die Neumarkter Starter: Lorenz Schilay, Daiana Burger, Niklas Rebler, Paul Spangler, Johannes Hierl, Eva Schilay und Timon Götz Foto: André Schilay
Die Neumarkter Starter: Lorenz Schilay, Daiana Burger, Niklas Rebler, Paul Spangler, Johannes Hierl, Eva Schilay und Timon Götz Foto: André Schilay

Neumarkt.Auch die siebte Auflage der Bayerischen U25-Schnellschachmeisterschaft wurde vom Schachklub Neumarkt noch vor dem Beginn der Corona-Krise ausgerichtet. Heißestes Eisen im Feuer war dabei der Vize-Meister des Vorjahres Lorenz Schilay, der von Position sechs der Setzliste aus ins Rennen ging. Nach einem Auftakterfolg setzte er sich auch gegen den späteren Fünftplatzierten Oliver Edelmann (SK Gräfelfing) durch.

In der dritten Runde traf er auf den topgesetzten Markus Böhme (SC Uttenreuth), den er im Vorjahr in der vorletzten Runde bezwungen hatte. Diesmal hatte der Neumarkter nach hartem Kampf das Nachsehen und musste sich damit zunächst aus der Spitzengruppe verabschieden. In der vierten Runde kam es zum Familienduell mit Schwester Eva Schilay, in dem sich Lorenz Schilay durchsetzen konnte, ehe er gegen den Vorjahresdritten Tobias Brunner (SC Windischeschenbach) ein Remis erzielte. Einen ganz wichtigen Sieg verbuchte Lorenz Schilay in der vorletzten Runde gegen die Nummer zwei der Setzliste, seinen ehemaligen Vereinskollegen Maximilian Lutter (SC Noris Tarrasch Nürnberg). Damit gehörte Lorenz Schilay mit 4,5 Punkten einem Verfolgertrio des Spitzenreiters Joseph Homi (SGem Fürth) an, seinem Gegner in der letzten Runde.

Der Fürther Regionalligaspieler ging erwartungsgemäß kein Risiko in dieser Partie ein und sicherte sich mit einem Unentschieden ungeschlagen den Titel mit sechs Punkten. Dahinter führte Lorenz Schilay ein Quartett mit je fünf Zählern dank der besten Feinwertung an, womit er wie im Vorjahr Vize-Meister wurde.

Sehr gute Resultate erzielten auch die anderen Neumarkter Teilnehmer. Johannes Hierl musste nur in der Auftaktpartie gegen den Setzlistenersten Makus Böhme eine Niederlage quittieren. Nach drei Unentschieden in der Turniermitte, nutzte er die günstige Auslosung und schob sich mit zwei Siegen mit 4,5 Punkten auf Platz neun. Noch zwei Ränge weiter nach vorne hätte es für Timon Götz gehen können, hatte er doch in der letzten Runde den Setzlistenfünften Maximilian Ponomarev (SK München Südost) am Rande einer Niederlage. Leider kippte die Partie und er landete auf Platz zehn. Eva Schilay hatte in Runde zwei mit dem Setzlistendritten Tobias Brunner ebenfalls einen Favoriten in arge Bedrängnis gebracht, ehe ein Fehler die Partie kostete. Nach sechs Runden hatte sie auch 3,5 Punkte auf dem Konto, bekam zum Abschluss jedoch den topgesetzten Markus Böhme zugelost, dem sie unterlag. Somit belegte sie Rang zwölf und gewann dabei die Damenwertung.

Paul Spangler kam schwer ins Turnier, kämpfte sich aber mit 3,5 Zählern noch auf Rang 19 nach vorne. Daiana Burger belegte als drittbeste Dame im Feld mit drei Punkten Platz 22 und Niklas Rebler hielt gegen die starke Konkurrenz gut mit und kam mit 2,5 Zählern auf Rang 24.

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