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Freitag, 17. August 2018 31° 2

Fussball

Club hat Platz eins so gut wie sicher

Auch wenn der FCN am Montag keinen Matchball hat: Der Verein will den Heimsieg – und wird im Zuschauer-Ranking abräumen.
Von Thorsten Drenkard

Der Nürnberger Mikael Ishak deutet es an: Nach oben in die erste Liga soll es für den Club gehen. Foto: Daniel Karmann/dpa
Der Nürnberger Mikael Ishak deutet es an: Nach oben in die erste Liga soll es für den Club gehen. Foto: Daniel Karmann/dpa

Nürnberg.Knapp 60 Spielminuten lang war die Bühne für das Heimspiel des 1. FC Nürnberg an diesem Montagabend gegen Eintracht Braunschweig (20.30 Uhr) für eine große Aufstiegsparty des fränkischen Traditionsvereins angerichtet.

Weil das Team von Holstein Kiel am Sonntag fast eine Stunde lang in ihrem Spiel beim FC Ingolstadt nicht in Führung lag, durften die Fußballer und Fans des FCN davon träumen, bereits in der montäglichen Begegnung mit Braunschweig vorzeitig den Aufstieg in die Bundesliga klarzumachen.

Der Fan-Andrang für die letzten beiden Heimspiele des 1. FC Nürnberg der Saison ist enorm. Foto: Daniel Karmann/dpa
Der Fan-Andrang für die letzten beiden Heimspiele des 1. FC Nürnberg der Saison ist enorm. Foto: Daniel Karmann/dpa

Hätte Holstein Kiel nicht bei den Schanzern gewonnen, der Club hätte gegen die Niedersachsen einen ersten Matchball gehabt. Doch Holstein siegte noch überaus deutlich mit 5:1 und sitzt den zweitplatzierten Franken mit zwei Spieltage vor Schluss mit zwei Zählern im Nacken.

Auch wenn nun feststeht, dass sich Spieler, Verantwortliche und Fans des FCN mindestens noch einen Spieltag gedulden müssen, um den greifbar nahen Sprung ins Fußball-Oberhaus zu schaffen. Dem Interesse am Flutlichtspiel der Nürnberger gegen Braunschweig tut das keinen Abbruch.

Nur St. Pauli noch vorm Club

Bereits am Freitag hatten sich mehr als 40.000 Fans ein Ticket für den Kick der beiden Traditionsmannschaften im Max-Morlock-Stadion gesichert. Es dürften bis Montagabend noch einige Zuschauer dazukommen – und dem 1.FC Nürnberg damit den Spitzenplatz in der 2. Liga bescheren.

Denn im Zuschauer-Ranking steht bislang nur der Hamburger Kult-Klub FC Sankt Pauli vor dem fränkischen Club aus Nürnberg, der ligaweit (noch) den zweiten Rang einnimmt. Pilgerten bisher 29.384 Zuschauer durchschnittlich zu den Heimspielen der Hanseaten ins Stadion am Millerntor, waren es beim FCN 28.284.

Wissenswertes zum Zuschauerschnitt des FCN im Info-Block:

Zuschauerschnitt des FCN

  • Saison 2016/17:

    Im vergangenen Jahr besuchten 28.834 Zuschauer im Schnitt die Heimspiele des Club.

  • In der Saison 2015/16

    waren es 30.724, in der Spielzeit 2014/15 gingen 30.784 durchschnittlich ins Stadion.

Dieser Besucherschnitt wird in den beiden letzten Heimpartien des Club gegen Braunschweig und am 34. Spieltag gegen Aufsteiger Düsseldorf spürbar ansteigen. So ist der finale Kick am 13. Mai gegen die Fortuna bereits jetzt ausverkauft. Platz eins im Zweitligavergleich auf den Zuschauerrängen wird somit an die Franken gehen.

Das ist zwar aus monetärer Sicht für den notorisch klammen 1. FC Nürnberg erfreulich, wichtiger ist den Verantwortlichen, Spielern und Anhänger aber vor allem die sportliche Platzierung am Ende der Saison.

Platz eins oder Rang zwei soll es in der finalen Abrechnung werden, auch wenn Relegationsplatz drei mittlerweile sicher ist. Der direkte Aufstieg des Club, es wäre der achte in der Vereinsgeschichte (bundesweit zweifelhafter Rekord), ist bei drei noch ausstehenden Partien jedoch das oberste Ziel. Den nächsten Sieg auf dem Weg dorthin wollen Kapitän Hanno Behrens und seine Mitspieler nun am Montagabend gegen die abstiegsgefährdete Eintracht aus Braunschweig einfahren.

Georg Margreitter will mit dem Club jubeln. Foto: Marius Becker/dpa
Georg Margreitter will mit dem Club jubeln. Foto: Marius Becker/dpa

Wie sich die Mannschaft bei diesem Unterfangen schlagen wird, wollen so viele Zuschauer live im Stadion verfolgen wie bislang nur einmal in dieser Saison – beim fränkischen Derby gegen das ungeliebte Kleeblatt aus Fürth.

Diesmal hoffen die Club-Fans allerdings auf ein erfreulicheres Ende als im Spiel gegen die SpVgg, schließlich verlor das Team von Coach Michael Köllner an jenem 3. März vor der bisherigen Rekordkulisse von 47.489 Zuschauern mit 0:2.

Auf Fußball konzentrieren

Das Flutlichtspiel gegen Braunschweig soll freilich anders, weil deutlich erfreulicher für den FCN verlaufen. Sollte tatsächlich ein Sieg gelingen, stünde der Club mit einem Bein in der Belle Etage des deutschen Fußballs – und würde sich zudem als Zuschauerkrösus der 2.Liga verabschieden.

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