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FCN: Wichtiger Schritt Richtung Aufstieg

Durch den 3:2-Erfolg gegen Heidenheim hat der Club den Vorsprung auf Rang drei ausgebaut – weil die Konkurrenz patzte.
Von Daniel Frasch

Club-Coach Michael Köllner durfte nach fünf sieglosen Spielen in Serie einmal wieder einen Erfolg seines Teams bejubeln. Foto: Daniel Karmann/dpa
Club-Coach Michael Köllner durfte nach fünf sieglosen Spielen in Serie einmal wieder einen Erfolg seines Teams bejubeln. Foto: Daniel Karmann/dpa

Nürnberg.Nach fünf sieglosen Partien in Folge untermauerte der 1. FC Nürnberg seine Aufstiegsambitionen und gewann sein Heimspiel gegen abstiegsbedrohte Heidenheimer mit 3:2.

Durch das gleichzeitige Remis von Verfolger Kiel gegen Darmstadt (0:0) verteidigten die Franken nicht nur den direkten Aufstiegsplatz zwei, sondern bauten ihren Vorsprung auf den dritten Rang auf vier Punkte aus.

Köllner adelt die Club-Fans

„Nach so einer Phase endlich wieder zu gewinnen, ist immer schwer. Das wichtigste für uns heute war, dass uns die Fans durch das ganze Spiel getragen haben. Das war ganz großer Sport“, zog Nürnbergs Trainer Michael Köllner Bilanz und adelte die fränkische Anhängerschaft ob ihrer lautstarken Unterstützung.

Die Fans in der Nordkurve ließen sich auch vom Traumtor durch Heidenheims John Verhoek nicht schocken und peitschten ihre Mannschaft weiter voran. Mit Erfolg: Nur zwei Minuten nach der Heidenheimer Führung glich Hanno Behrens für die Franken aus. Mit bereits elf erzielten Treffern spielt Nürnbergs Kapitän die erfolgreichste Saison seiner Karriere.

Ishaks Rückkehr gab einen Schub

Nicht weniger wichtig als die Treffsicherheit des Mittelfeldmotors war für den Club die Rückkehr von Angreifer Mikael Ishak. Der 25-Jährige durfte nach siebenwöchiger Verletzungspause überraschend von Beginn an ran und war maßgeblich an zwei Nürnberger Treffern beteiligt.

Erst gewann Ishak beim 2:1 durch Eduard Löwen den entscheidenden Zweikampf, ehe er im Liegen den Ball perfekt in Löwens Laufweg schob. Bei Marvin Stefaniaks 3:1 scheiterte der 1,85-Meter große Angreifer selbst an Gästetorwart Kevin Müller, den Abpraller verwandelte Stefaniak schließlich mit dem Kopf. Kurz vor der Pause hätte Ishak gar die Vorentscheidung erzielen können, der Ball trudelte jedoch Zentimeter am Pfosten vorbei.

„Da hat man gemerkt, dass ich sieben Wochen keine Torabschlüsse trainieren konnte“, erklärte der Schwede nach seiner Auswechslung zur Pause. Nichtsdestotrotz zeigte die Partie, wie wichtig die Präsenz des Schweden für den Club ist. In fünf Partien ohne Ishak erzielten die Franken zwei Treffer, mit ihm gelangen dem Club drei Tore – in nur 90 Minuten. „Der Sieg war nach den letzten Wochen extrem wichtig für uns. Wir versuchen weiterhin, uns nur auf uns zu konzentrieren“, sagte Ishak.

Eine Partie mit Licht und Schatten lieferte erneut Nürnbergs Schlussmann Fabian Bredlow ab. Nach dem Patzer beim 1:1 in Dresden unterlief dem 23-Jährigen auch gegen Heidenheim ein folgenschwerer Fehler, der den Hausherren beinahe den Sieg gekostet hätte.

Die Leistung Bredlows beschäftigt auch die FCN-Fans:

Beim 2:3-Anschlusstreffer irrte Bredlow im Strafraum umher und tauchte unter dem Ball hindurch. Deutlich besser machte er es kurz vor dem Abpfiff, als er einen Freistoß aus rund 17 Metern aus dem Winkel holte und dem Club die ersten drei Punkte seit Mitte Februar festhielt.

Punkten wollen die Franken auch am Sonntag (13.30 Uhr) im Derby beim FC Ingolstadt.

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