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FCN: Klauß setzt auf Mathenia

Im letzten Test vor dem Pokalspiel gegen Leipzig vertraute der neue Club-Coach auf die alte Nummer eins des 1. FC Nürnberg.
Von Thorsten Drenkard

Im Testspiel gegen Union Berlin hielt Christian Mathenia für den 1. FC Nürnberg die Bälle fest.
Im Testspiel gegen Union Berlin hielt Christian Mathenia für den 1. FC Nürnberg die Bälle fest. Foto: -/dpa

Nürnberg.Eine vorläufige Entscheidung im Tor des 1. FC Nürnberg scheint gefallen. Im letzten Testspiel des Club vor der DFB-Pokalpartie gegen RB Leipzig (Samstag, 15.30 Uhr) vertraute Trainer Robert Klauß auf Routinier Christian Mathenia.

Niederlage nicht verhindert

Bei der 1:2-Niederlage der Franken gegen den Erstligisten aus Köpenick stand der 28-Jährige die kompletten 90 Spielminuten zwischen den Nürnberger Torpfosten, konnte die knappe Niederlage des Club aber auch nicht verhindern.

U20-Nationalspieler Christian Früchtl, den der FCN zuletzt für ein Jahr vom FC Bayern München ausgeliehen hat, saß indes auf der Ersatzbank und muss vorerst auf seine Chance warten.

Fussball

Auf- und Umbruch beim 1. FC Nürnberg

Mit neuem Coach ist der Club in die Saisonvorbereitung gestartet. Robert Klauß erhält einen Co-Trainer mit klangvollem Namen.

Dass in dieser Generalprobe vor der Pokalbegegnung mit Leipzig für Coach Klauß die Zeit der großen taktischen und personellen Experimente vorbei war, zeigte die Tatsache, dass der Coach – wie in einem Pflichtspiel – lediglich einen 20 Spieler starken Kader benannte. Zudem vertraute Nürnbergs neuer Übungsleiter auf das von ihm favorisierte 4-2-2-2-Spielsystem.

Ein Spiel vor Zuschauern

In der ersten Spielhälfte des Testspiels, das vor 4500 Zuschauern im Berliner Stadion an der Alten Försterei stattfand, taten sich die Gäste vom Valznerweiher allerdings schwar, nennenswerte Offensivaktionen zu kreieren. Zu häufig versuchten es die Club-Kicker mit langen, wenig zielführenden Pässen in die Offensive.

Positiv allerdings: Der Abwehrverbund, in dem sich Enrico Valentini, Georg Margreitter, Asger Sörensen und Tim Handwerker von Beginn an versuchen durften, stand zumeist stabil und sicher. So blieb es nach 45 ordentlichen Spielminuten bei einem torlosen Unentschieden.

Rund um den FCN

  • Punktspiel: Am Freitag darauf startet der FCN beim SSV Jahn Regensburg (18.30 Uhr) in die Zweitligasaison 2020/21.

Nach dem Wechsel rückte Manuel Schäffler für den blassen Fabian Schleusener neben Pascal Köpke, der ohne große Akzente blieb und später ebenfalls ausgewechselt werden sollte, in den Sturm. Dadurch wurde das bis dato maue Offensivspiel des Club belebt, machte Schäffler doch den ein oder anderen Ball vorne fest. Auffällig war zudem, dass der FCN in den zweiten 45 Minuten seltener das ineffektive Mittel der langen Bälle bemühte, was zu einem homogeneren Auftritt führte. Allerdings ging der Fortschritt in der Vorwärtsbewegung ein wenig zu Lasten der Defensive, die nun häufiger ihre Probleme bekam.

Siegtreffer per Elfmeter

So wie in Minute 51, als Marcus Ingvartsen einen Abstimmungsfehler in der Club-Abwehr ausnutzte und zur Führung für Union traf. Diese hielt allerdings nur zwei Minuten, denn der spielfreudige Nikola Dovedan glich zum 1:1 aus. Der Siegtreffer der Gastgeber resultierte aus einem Elfmeter, den der gefoulte Ingvartsen selbst verwandelte.

Hernach zeigte sich FCN-Coach Robert Klauß versöhnlich: „Grundsätzlich bin ich mit dem Spiel zwischen den Strafräumen mit und gegen den Ball zufrieden.“ Aber: „In der Box haben wir bei den Toren nicht gut verteidigt und müssen selbst bei den Chancen die Tore machen.“

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