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Nächster, bitte: FCN leiht Stefaniak aus

Der 22-Jährige kommt vom VfL Wolfsburg. FCN-Coach Köllner preist die Standards des Offensivmanns als „eine Waffe“ an.
Von Thorsten Drenkard

Marvin Stefaniak (am Ball) verstärkt den im Zweikampf, Fussball - 2.Bundesliga - VfL Bochum vs. SG Dynamo Dresden, Bochum,28.04.2017, Foto: Bohla / Eibner Pressefoto

Nürnberg.Beim 1. FC Nürnberg geht es dieser Tage Schlag auf Schlag.

Erst vermeldete der Nürnberger Zweitligist vergangenen Freitag den Verteidiger Ulisses Garcia als Neuzugang (Leihe bis Saisonende), dann unterzeichnete am Montag Angreifer Federico Palacios einen Vertrag bei den Franken. Freitagmittag dann der nächste Neue für Club-Coach Michael Köllner: Vom VfL Wolfsburg kommt der 22-jährige Offensivmann Marvin Stefaniak, den der FCN bis Saisonende ausleiht.

Worte des Lobes gefunden

Köllner fand sogleich lobende Worte für den 1,78 Meter großen Stefaniak, dessen Standards er als „eine Waffe“ adelte. Der Sachse sei im Offensivbereich flexibel einsetzbar, könne „auf der Außenbahn und auch im Zentrum spielen“, so der Trainer.

Der FCN-Neuzugang ist mittlerweile im Trainingslager angekommen:

Mit den beiden jüngsten Neuankömmlingen Garcia (23) und Palacios (22) eint den ehemaligen U20-Nationalspieler, dass er mit seinen 22 Jahren vergleichsweise jung ist und bei seinem letzten Arbeitgeber im Bundesligateam keine beziehungsweise kaum eine Rolle spielte.

Während Linksverteidiger Garcia bei Werder Bremen lediglich einmal in Liga 1 spielen durfte, stand Palacios bei RB Leipzig keine Sekunde im deutschen Oberhaus auf dem Rasen. Bei Stefaniak sieht es da nicht besser: Seit seinem Wechsel im Juli 2017 von Dynamo Dresden wartete der passsichere Offensivmann auf seinen ersten Einsatz in der Belle Etage – vergebens. Auch, weil den Flügelspieler von Beginn an eine hartnäckige Entzündung am Fuß plagte, was das Fußballspielen nicht möglich machte.

Drei Spiele, null Tore, null Vorlagen

So stehen für die aktuelle Spielzeit 2017/18 lediglich drei Einsätze (null Tore, null Vorlagen) für das Regionalliga-Team des VfL Wolfsburg im überschaubaren Arbeitszeugnis Stefaniaks. Zuletzt durfte er für die Wolfsburger Profis in deren Trainingslager im Test gegen seinen Ex-Klub Dynamo Dresden sie Schuhe schnüren. Beim 2:1-Sieg des VfL holte Stefaniak unter anderem den Elfmeter zum zwischenzeitlichen 2:0 heraus. Im Testspiel seines neuen Arbeitgebers aus Nürnberg am Samstag (15.30 Uhr) gegen Heart of Midlothan wird Stefaniak voraussichtlich noch nicht zum Zuge kommen.

Klar ist aber: Beim 1. FC Nürnberg soll Stefaniak wieder an jene glänzende Form aus Dresdner Tagen anknüpfen, die ihn laut Coach Köllner zu einem „der prägendsten Spieler der letzten Zweitliga-Saison“ gemacht hätten. Beim sächsischen Traidtionsverein trat Stefaniak insgesamt sechs Jahre gegen den Ball und tat sich in dieser Zeit vor allem als Vorbereiter hervor. In 107 Spielen für Dynamo gelangen ihm sieben Tore und stolze 37 Vorlagen.

Für Stefaniak selbst, der noch bis 2022 vertraglich an Wolfsburg gebunden ist, bietet sich durch das Engagement beim Club die Chance, sich durch gute Leistungen in der 2. Liga wieder für höhere Aufgaben zu beweisen. So gesehen passt er bestens zum 1. FC Nürnberg, der als Tabellendritter nach der Winterpause die Ligaspitze angreifen und ebenfalls hoch hinaus in Richtung Bundesliga will.

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