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Nur Freystadt bleibt in der Bezirksliga

Während sich der BSC Woffenbach in Richtung Landesliga verabschiedet, geht es fü Holzheim und Berching in die Kreisliga.
Von Michael Zeh

Holzheim (rote Trikots) und Berching verabschieden sich vorerst aus der Bezirksliga. Foto: Zeh
Holzheim (rote Trikots) und Berching verabschieden sich vorerst aus der Bezirksliga. Foto: Zeh

Neumarkt.Stolze 15 Zähler Vorsprung auf den Tabellenzweiten Burgfarrnbach kennzeichnen die überragende Saison von Meister und Landesliga-Aufsteiger BSC Woffenbach. Das ist umso bemerkenswerter, da die Neumarkter erst vor einem Jahr aus der Kreis- den Sprung in die Bezirksliga geschafft haben und in souveräner Manier einen Durchmarsch Richtung Landesliga hinlegten. „Dass wir soweit vorne mitspielen, habe ich auch nicht gedacht. Eher konnte ich mir einen Platz unter den ersten Fünf oder Sechs vorstellen“, gibt Übungsleiter Andreas Nigl unumwunden zu.

Zum Saisonabschluss kommt der Tabellenvierzehnte SV Wettelsheim in die Au. Um sich die Chance auf den Klassenverbleib zu erhalten, müssen die Gäste gewinnen, sonst droht der direkte Abstieg. Die Hoffnung auf gnädig gestimmte Platzherren erstickt Andi Nigl gleich im Keim: „Man stellt ja das Spielen nicht einfach ab. Wir haben ohnehin viel Ballbesitz während einer Partie, und wenn es dann einmal läuft, dann läuft‘s. Wir werden nichts herschenken und wollen uns mit einem Sieg verabschieden“, spricht der Vater des BSC-Erfolges Klartext.

Nach drei Jahren endet die Ära Jürgen Schmid in Freystadt. In diese Zeit fällt der Aufstieg in die Bezirksliga sowie zwei erfolgreiche Jahre, in denen jeweils das Ziel Klassenverbleib realisiert wurde. „Das wird im letzten Spiel gegen Dittenheim sicher recht emotional. Ich habe mich hier immer sehr wohl gefühlt“, sagt Jürgen Schmid und ist sicher: „Die Jungs wollen sich noch mal mit einem ordentlichen Ergebnis verabschieden.“

Holzheims Abstieg schmerzt doppelt, weil Coach Vahan Yelegen künftig den Kreisligisten SC Pollanten trainieren wird und sich unbedingt mit dem Klassenerhalt verabschieden wollte. „Wir haben’s selber vergeigt. Die Mannschaft hat im letzten Spiel Charakter gezeigt, als sie 0:2 hinten lag und doch noch als Sieger vom Platz ging. Wir werden die Partie in Marienstein ordentlich zu Ende bringen“, versichert er. „Ich habe versucht, mein Bestes zu geben. Es hat diese Saison nicht ganz gereicht“, lautet Yelegens Fazit.

Mit breiter Brust dürfen sich Berchings Kicker nach einjährigem Gastspiel in der Bezirksliga aus Selbiger verabschieden. Vor allem in den letzten Wochen, als der Abstieg so gut wie fest stand, zeigte die Mannschaft teils herzerfrischenden und vor allem erfolgreichen Fußball. Die finale Partie für die „Bachamer“ findet beim ESV Ansbach-Eyb statt. Der Gastgeber möchte sich durch einen Sieg den Klassenerhalt sichern. „Wir wollen uns nichts nachsagen lassen und wenn’s geht, nehmen wir gerne einen Dreier mit. Die Spieler sollen es noch mal genießen“, wünscht sich Berchings Übungsleiter Wolfgang Gmelch. Alle Partien werden am Samstag um 14 Uhr angepfiffen.

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