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Sport aus der Oberpfalz
Donnerstag, 19. Juli 2018 30° 1

Verband

Neuer Tischtennis-Bezirk gegründet

Rudi Prösl ist der neue Chef. Er will insbesondere in der Jugendarbeit etwas bewegen. Edi Hochmuth wird Ehrenvorsitzender.

Anton Pfeffer, Werner Mirwald, Rudi Prösl, Tino Arlt, Richard Zaspel und Harald Schwarz (von links) kümmern sich um die Belange des neu gegründeten Tischtennis-Bezirks Oberpfalz Süd. Foto: Prösl
Anton Pfeffer, Werner Mirwald, Rudi Prösl, Tino Arlt, Richard Zaspel und Harald Schwarz (von links) kümmern sich um die Belange des neu gegründeten Tischtennis-Bezirks Oberpfalz Süd. Foto: Prösl

Regensburg.Die neue Tischtennis-Struktur in der Oberpfalz hat ein Gesicht bekommen. 85 der 92 möglichen Vereine waren im Vereinsheim des ESV 1927 Regensburg dabei, als der neue Bezirk Oberpfalz Süd gegründet wurde.

Der Geschäftsführer des Bayerischen Tischtennisverbandes, Dr. Carsten Matthias, der entsprechend den Statuten der Satzung als Sitzungsleiter eingesetzt war, begrüßte neben den Ehrenvorsitzenden der ehemaligen Tischtennis-Kreise Michael Beer, Josef R. Brunner, Ewald Schiepek und Alfons Fauth auch den ehemaligen Oberpfälzer Vorsitzenden Edi Hochmuth und den ehemaligen Kreisvorsitzenden Thomas Gartner und Rudi Prösl.

Matthias und BTTV-Vizepräsidentin Christine Zenz informierten nochmals detailliert über die Strukturreform und die Neuerungen, auch auf den digitalen Plattformen. Wichtigster Punkt der Veranstaltung waren jedoch die Neuwahlen, wo alle Posten mit überwältigender Mehrheit vergeben wurden. Rudi Prösl steht als Bezirksvorsitzender der Führungscrew vor, zu der auch Tino Arlt (Sportwart), Richard Zaspel (Kassenwart), Harald Schwarz (Fachwart Vereinsservice), Anton Pfeffer (Jugendwart) und Werner Mirwald gehören. Prösl erläuterte in seiner Antrittsrede, dass er zur Umsetzung der Struktur seit November 2017 als designierter Bezirksvorsitzender ständig im Einsatz war und sich anfänglich ohne große Unterstützung und ohne Handlungsanleitungen in die Arbeit gestürzt habe. Zu bilden waren vier gleich große Regionen, die Entfernungen sollten möglichst gering gehalten werden beziehungsweise sich im Vergleich zu vorher nicht verschlechtern. Dazu waren vier Vorstandskollegen zu finden und die Positionen von 20 Fachwarten für die verschiedensten Funktionen und 42 Ligenspielleiter zu besetzen – insgesamt eine Herkules-Aufgabe.

Ein großes Anliegen ist es Prösl nach eigener Aussage, dass die Jugend einen reibungslosen Übergang zum Erwachsenensport findet und nicht nur gelegentlich in Sechser-Mannschaften im hinteren Paarkreuz eingesetzt wird.

Prösls Vision war hier die durchgängige Einführung des sogenannten „Braunschweiger Modells“, einem Dreier-Mannschaftssystem, in dem man zu viert, aber auch zu dritt spielen kann und bei dem die nicht so leistungsstarken Jugendlichen weiter im Erwachsenensport in den unteren Ligen gut mitspielen können. Voraussetzung war hier aber, dass in jeder Region eine Liga mit diesem System etabliert wurde. Dies, so Prösl, sei ihm auch gelungen.

In seiner ersten offiziellen Amtshandlung schlug Prösl vor, den ehemaligen Vorsitzenden Edi Hochmuth, zum Ehrenvorsitzenden des neuen Bezirks Oberpfalz-Süd zu ernennen. Diesem Vorhaben stimmte der Bezirkstag unter großem Applaus zu.

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