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Legionäre arbeiten hart für ihren Erfolg

Die Regensburger Baseballer gewinnen bei den Saarlouis Hornets beide Spiele und bleiben auf Playoff-Kurs.

Der Regensburger Legionär Billy Greenfield Foto: Eisenhuth
Der Regensburger Legionär Billy Greenfield Foto: Eisenhuth

Regensburg. Die Buchbinder Legionäre sind weiter auf Play-off-Kurs. Am Samstag gewannen die Regensburger Baseballer ihre beiden Auswärtsspiele bei den Saarlouis Hornets mit 10:0 und 10:0. Mit 15:5-Siegen festigten damit die Schützlinge von Headcoach Kai Gronauer ihren zweiten Platz in der Baseball-Bundesliga Süd und kämpften sich auch wieder an Tabellenführer Heidenheim heran, die zuletzt in Haar und Mainz zwei Niederlagen kassierten.

Frühe Führung

Beide Begegnungen im Saarland verliefen nach demselben Strickmuster. Die Regensburger gingen beide Male früh, aber jeweils nur mit einem oder zwei Runs, in Führung und mussten bis zum Schluss hart für den Erfolg arbeiten. Erst ab dem achten Inning konnte die Offensive die nötigen Punkte für die klaren Erfolge einfahren.

Ein Schlüssel zum Erfolg war aber auch die Tatsache, dass die Regensburger bis zum Ende konzentriert zu Werke gingen und die ersten Ermüdungserscheinungen bei den Saarländern eiskalt bestraften. Lukas Jahn ging im ersten Duell mit vier Hits voran. Im zweiten Spiel waren es dann David Grimes und Nino Sacasa, die mit ihren erfolgreichen Schlägen für die nötigen Runs sorgten. Außerdem gelang Matt Vance in Saarlouis sein vierter Homerun der Saison.

Der Game Plan für die Legionäre-Pitcher sah vor, die gefährlichen Hornets-Schlagleute wie Jake Levin oder Kyle Stahl aus dem Spiel zu nehmen – und die Umsetzung klappte hervorragend.

In Spiel eins bekam Philipp Meyer nach seinen beiden guten Auftritten in Haar und Mainz seine Chance, sich als Starting Pitcher zu beweisen. Der 20-Jährige verbuchte in fünf Innings acht Strikeouts und ließ nur vier Hits und zwei Walks zu. Im Anschluss kamen Niklas Rimmel für drei Innings sowie Michael Wöhrl im Schlussabschnitt zum Einsatz und schaukelten den Sieg über die Runden.

Bolsenbroek wieder fit

Mike Bolsenbroek, der in Mainz noch wegen einer Erkältung gefehlt hatte, startete die zweite Partie und ließ in sechs Innings die Schlagformation der Hornets ebenfalls nicht zur Entfaltung kommen. Acht Strikeouts verbuchte der Niederländer. Nachfolger Bill Greenfield schaffte sogar das Kunststück, in den beiden nachfolgenden Innings alle sechs Outs per Strikeout zu erzielen. Jonathan Eisenhuth machte anschließend den Sack zu.

Die nächsten Spiele finden am 8. und 9. Juni statt. Die Legionäre empfangen Ulm. (osw)

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