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Sport aus Regensburg
Montag, 25. Juni 2018 23° 3

Handball

B-Juniorinnen des ESV in der Bayernliga

Zwei Spiele, zwei Siege: Die Regensburger setzen sich beim entscheidenden Qualifikationsturnier in Nürnberg souverän durch.

So sehen Sieger aus: die Aufstiegsmannschaft des ESV 1927 Regensburg mit den Trainern Franziska Peter (links) und Robert Torunsky (rechts)  Foto: Torunsky
So sehen Sieger aus: die Aufstiegsmannschaft des ESV 1927 Regensburg mit den Trainern Franziska Peter (links) und Robert Torunsky (rechts) Foto: Torunsky

Regensburg.Ende April waren die B-Juniorinnen des ESV 1927 Regensburg beim Heimturnier mit drei Siegen gegen Hemau/Beratzhausen (29:7), den HT München (18:12) und den SV Puschendorf (23:15) in die zweite und entscheidende Runde der Qualifikation zur Handball-Bayernliga eingezogen. Die stieg nun in Nürnberg-Röthenbach in der Halle des TV Eibach 03 – und am Ende konnte der ESV jubeln.

Dabei standen die Vorzeichen nicht so gut. Zwei Langzeitausfälle und weitere kurzfristige krankheitsbedingte Absagen hatten den Kader des Trainerduos Robert Torunsky/Franziska Peter auf acht Feldspielerinnen – darunter zwei C-Jugendliche, und zwei Torhüterinnen – reduziert.

HC Erlangen legt vor

Das erste Spiel des Tages bestritten Gastgeber TV Eibach 03 und der HC Erlangen. Die Gäste siegten sicher mit 21:9 und standen damit fast mit beiden Beinen in der höchsten Jugend-Spielklasse. Angesichts des klaren Ergebnisses war die Rechnung für die Regensburger einfach: Ein Sieg über Erlangen würde den ESV unter die zehn besten Teams in Bayern bringen.

Obwohl Erlangen schon ein Spiel in den Knochen hatte, präsentierte sich der HC in der Anfangsphase (1:3) wacher. Dann stand die ESV-Deckung aber immer besser. Zudem hatte Torhüterin Theresa Stahl einen echten Sahnetag erwischt. Die Ballgewinne nutzte Linkshänderin Annalena Kessler zu zwei Kontertoren in Serie. Regensburg führte nun selbst mit 4:3. Stahl parierte spektakulär einen Siebenmeter und Alina Just sorgte nach einer frühen Zeitstrafe gegen Kessler mit einer feinen Einzelleistung in Unterzahl dafür, dass die Oberpfälzerinnen in Front blieben. Die Anzahl an Fehlwürfen und Ballverlusten blieb aber zu hoch, sodass sich der ESV zur Pause nicht weiter als mit 7:5 absetzen konnte. Nach Wiederanpfiff blieb Kessler weiterhin treffsicher und erhielt offensiv nun auch mehr Unterstützung von ihren Nebenleuten. Das 12:5 durch Lea Röhrl in der 27. Minute bedeutete den siebten ESV-Treffer in Serie und die frühe Vorentscheidung. Youngster Julia Herrmann besorgte dann in der 40. und letzten Spielminute den 17:12-Endstand – die Bayernliga war damit vorzeitig erreicht. „Offensiv können wir es noch deutlich besser, aber defensiv war das von allen großes Kino“, freute sich Coach Torunsky.

Die Erwartungen erfüllt

Nach den Ergebnissen der ersten beiden Partien war die Favoritenlage eindeutig geklärt: Und der ESV hatte richtig Lust, dieser auch gerecht zu werden. Die Gastgeberinnen waren zwar körperlich überlegen, fanden aber wenig Mittel gegen die 5:1-Deckung mit Evi Höllriegl auf der Spitze. Spielmacherin Sophia Peter lenkte nicht nur das Angriffsspiel gekonnt, sondern war auch als Vollstreckerin erfolgreich. Auch Lea Röhrl war nicht zu stoppen und an sehr vielen gelungenen Aktionen beteiligt. Der 12:6-Halbzeitstand aus ESV-Sicht war bereits die Vorentscheidung. Am Ende siegten die Regensburgerinnen verdient mit 29:14. (aro)

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