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Sport aus Regensburg
Montag, 23. April 2018 22° 6

Kegeln

Glücklos und verzockt in der Aufstellung

Die Bundesliga-Kegler des SC Regensburg beenden das Sportjahr mit einer vermeidbaren 2:6-Niederlage in Bobingen.
Von Dieter Waeber

fRalph Hueber unterlag gegen Markus Bäuerle mit 550:604. Foto: Brüssel

Regensburg.Die Sportclub-Kegler mussten die Rückreise aus Bobingen am ersten Bundesliga-Rückrundenspieltag mit einer vermeidbaren 2:6-Niederlage antreten. Wieder einmal setzte Trainer Ralph Hueber dabei auf Nils Deichner, den er in der Startreihe gegen den schnittbesten Spieler der Heimmannschaft stellte – und wieder gab es für den SC-Kegler gegen Wolfgang Bobinger keinen Punkt. „Das war unglücklich heute“, resümierte auch Kapitän Fabian Langer. „Unser Trainer nimmt die Niederlage auf seine Kappe, schlecht aufgestellt und auch noch selbst schlecht gespielt.“ So kamen die Hausherren im Startduo zu einer 2:0-Führung, weil Trainer Ralph Hueber gegen Markus Bäuerle mit 550:604 unterlag und Deichner gegen Bobinger trotz der Teambestleistung von 604 gegen 620 Kegel unterlag.

Im Mittelpaar zeigte sich Jonas Urban von seiner besten Seite und hielt gegen Bernd Hermann mit 603:571 die Hoffnungen der Domstädter am Leben. Insbesondere beim Abräumen schöpfte der SC-ler mit 224:187 sein ganzes Potenzial aus. Parallel sah Kapitän Fabian Langer gegen Tobias Stephan nach 60 Schub und 294:336 zunächst kein Land. Am Ende zerstörte ein einziger Fehlschub im letzten Satz bei einem Gesamtergebnis von 607:611 den möglichen Punktgewinn.

In den Schlussduellen kam Kristijan Stojanovic überhaupt nicht ins Spiel und gab gegen Stephan Heinrich zwei Sätze mit 257:295 sang und klanglos ab. Der eingewechselte Taras Frydrak machte es besser und holte mit 317:253 den Mannschaftspunkt auf die SC-Seite. Gegen den einzigen Schwachpunkt der Hausherren war das aber zu wenig, zumal Julian Weiß gegen Florian Gilg trotz guter 583 gegen 608 Kegeln keine Chance hatte. „Die Heimstärke der Bobinger sind die Neuner aufs Räumen, durch die wir immer wieder abgeschossen wurden“, meinte Kapitän Langer und erklärte damit das 1221:1274-Abräumergebnis, das zum Spielverlust führte. „Schade, dass das Kegel-Jahr mit einer Niederlage zu Ende geht, aber wir starten im Januar wieder durch“, verspricht Langer.

Jenny Petrik wurde zum U23-Länderspiel der Bayernauswahl in Ludwigshafen gegen Rheinland-Pfalz nominiert. Ihr Punktgewinn mit 533:524 reichte aber nicht: Das Spiel ging mit 2:6 verloren. Aus der Oberpfalz noch dabei war die früher beim SC und beri der SG Walhalla beheimatete Franziska Sünkel, die derzeit bei der FAF Hirschau spielt. Sie musste mit 496:519 ihren Punkt abgeben. Die U23 männlich gewann 6:2; Bester war dort Florian Möhrlein von der FEB Amberg mit starken 616 Kegel. (odw)

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