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Sport aus Regensburg
Donnerstag, 22. Februar 2018 3

Fussball

Kareth setzt auf Kirner und Sommer

Nach der Trennung von Sepp Schuderer leitet künftig eine Doppelspitze die Geschicke beim Landesligisten.
Von Thomas Seidl

Der TSV wird fortan von Frank Sommer (l.) und Michael Kirner trainiert. Foto: TSV Kareth-Lappersdorf

Lappersdorf.Nur wenige Tage nach der Trennung von Sepp Schuderer, der zur neuen Saison den Ligakonkurrenten SV Donaustauf übernehmen wird, kann der TSV Kareth-Lappersdorf eine neue Trainerlösung präsentieren: Der bisherige Co-Spielertrainer Michael Kirner(23) wird die Landesliga-Mannschaft des TSV künftig gemeinsam mit Frank Sommer (41) betreuen. Ob diese Doppelspitze aber auch in der kommenden Saison weiter die Verantwortung tragen wird, ist noch offen.

Michael Kirner ist seit Jahren eine der prägenden Spielerfiguren beim aktuellen Rangneunten der Landesliga Mitte. Er fungierte auch schon unter Trainerfuchs Schuderer, der in den bisherigen 22 Spielen 28 Punkte mit den Karethern holte, als dessen spielender Assistent auf dem Feld. Frank Sommer ist im Regensburger Raum dagegen ein eher unbeschriebenes Blatt. Der aus dem Ruhrpott stammende Zollbeamte ist Honorartrainer am DFB-Stützpunkt inNeumarkt.

Im Nachwuchsbereich war der 41-Jährige unter anderem schon für die U19 des FC Ismaning verantwortlich. Als Herrencoach sammelte der lizenzierte Übungsleiter bereits Erfahrung beim Kreisligateam des ASV Neumarkt und in der Vorsaison beim ebenfalls in der Kreisliga angesiedelten SVEintrachtSeubersdorf.

„Da Frank Sommer aktuell keine Mannschaft trainiert, war er als Hospitant schon seit Saisonbeginn beim TSV Kareth-Lappersdorf aktiv“, erklärt Abteilungsleiter Anton Brunnbauer. Sommer kenne die Mannschaft bereits aus den vielen Trainingseinheiten und Spielen der Karether, bei denen er schon mit an Bord war. Somit bedarf es weder Kirner, noch bei seinem neuen Trainerkollegen einer Eingewöhnungszeit. „Beide kennen Spieler und Mannschaft und verstehen sich auch persönlich“, versichert Abteilungsleiter Brunnbauer. Für ihn sei das ein entscheidender Vorteil, denn: „Nach kurzer Vorbereitungszeit startet bereits Anfang März die Restrückrunde. Es bleibt also keine Zeit für Experimente.“ Dem Duo werde vollstes Vertrauen entgegengebracht.

Trotz des nun früher als geplant eingetretenen Trainerwechsels bleibt das Saisonziel der Karether aber auch weiterhin das Selbe: Das junge TSV-Team soll nach den 13 noch anstehenden Ligapartien einen einstelligen Platz in der Abschluss-Tabelle der Landesliga belegen–„beziehungsweise den Abstand zu den Relegationsrängen halten“, ergänzt Brunnbauer.

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