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Fussball

Sepp Schuderer formuliert hohe Ziele

Trainer will mit dem SV Donaustauf in die Bayernliga aufsteigen. Viele Neuzugänge stießen zu verbliebenen Leistungsträgern.
Von Markus Schmautz

Trainer Sepp Schuderer und Co-Trainer Florian Gögl mit den Neuzugängen: weiter von links Tomasz Libera, Daniel Hanke, Machado Danilo, Geschäftsführer Matthias Klemens. knieend v. li. Matheus Jose Teodozo de Lima, Kamil Hein, Stefan Alschinger, Pedro Henrique Braz Figueiredo, Tobias Zöllner. Foto: Schmautz
Trainer Sepp Schuderer und Co-Trainer Florian Gögl mit den Neuzugängen: weiter von links Tomasz Libera, Daniel Hanke, Machado Danilo, Geschäftsführer Matthias Klemens. knieend v. li. Matheus Jose Teodozo de Lima, Kamil Hein, Stefan Alschinger, Pedro Henrique Braz Figueiredo, Tobias Zöllner. Foto: Schmautz

Donaustauf.„Wer mich kennt, der weiß, dass ich nicht unterschrieben habe, um Dritter zu werden“, betont der neue Trainer des SV Donaustauf, Sepp Schuderer. Im dritten Landesliga-Jahr der Vereinsgeschichte will er mit dem SV den Sprung in die Bayernliga schaffen. Die Meisterschaft ist das Ziel.

In der Restrückrunde der Saison 2017/18 war Schuderer Gast bei vielen Spielen der Staufer. „Gemeinsam mit Alexander Zandt, Matthias Klemens und dem sportlichen Leiter Hans Melzl haben ich analysiert, auf welchen Positionen wir uns unbedingt verstärken müssen“, erklärt der ehemalige Jahn-Coach, der viele Neuzugänge zum Trainingsauftakt begrüßen dürfte. Mit Tomasz Libera und Rückkehrer Daniel Hanke verfüge man nun über zwei starke Keeper. „Mit Stefan Alschinger und Kamil Hein haben wir jetzt zwei Außenbahnspieler, die es in dieser Form in Donaustauf noch nicht gegeben hat“, ist sich Schuderer sicher. Große Stücke hält er auch auf den Regionalliga-erfahrenen Innenverteidiger Florian Gögl und Tobias Doblinger, der sich im ersten Training allerdings schwer am Ellenbogen verletzt hat und längere Zeit ausfallen wird. Hinzu kommt mit Tobias Zöllner ein laufstarker Mittelfeldspieler mit Oberliga-Erfahrung. „Neu im Kader sind ferner drei Brasilianer, die fußballerisch sehr gut sind“, so Schuderer, der aber eingesteht, dass bis dato die Verständigung ein Problem sei. „Da hilft nur lernen, lernen und nochmals lernen. Ich bin aber sicher, sobald die Kommunikation besser klappt, werden alle drei sich sehr positiv einbringen können.“

Co-Trainer mit viel Erfahrung

Mit Andreas Vilsmaier und Florian Gögl hat Schuderer zwei Co-Trainer an seiner Seite. „Beide haben als Spieler und als Trainer ihre Klasse bewiesen, verfügen über einen großen Erfahrungsschatz“, lobt Schuderer, der davon überzeugt ist, dass die beiden „Neues, Modernes und Frisches“ in die Arbeit einbringen werden. Die beiden Co-Trainer sind auf und neben dem Platz wichtige Ansprechpartner für den erfolgshungrigen Coach, der eine Menge Lob für seine Vorgänger Andreas Vilsmaier und Hans Melzl übrig hat. „Die beiden haben nicht nur den Klassenerhalt mit einem sehr kleinen Kader eingefahren, sondern es auch geschafft, dass die Leistungsträger dem Verein erhalten blieben!“ Dabei denkt er an Walter Kirschner, Alexander Bucher, Christian Sauerer, Martin Sautner oder Torjäger Nikola Vasilic.

Torjäger Nikola Vasilic soll wieder für die nötigen Tore sorgen.Foto: Schmautz
Torjäger Nikola Vasilic soll wieder für die nötigen Tore sorgen.Foto: Schmautz

Viele Vereine blicken mit etwas Neid auf den SVD. Doch das interessiert Schuderer nicht: „Jeder Verein versucht, sich zu positionieren und zu verstärken, um seine Ziele zu erreichen. Das tun nicht nur wir!“ Sepp Schuderer sagt auch, dass er unbedingt einen Spieler haben wollte: „Er war aber schlicht und einfach zu teuer. Jetzt spielt er für einen Liga-Konkurrenten!“ Der Mannschaftsbus des SVD zieht oft neidische Blicke auf sich. „Unser Bus ist eine tolle Vermarktungsstrategie von Matthias Klemens!“

Mit dem Druck umgehen

Der erfahrene Fußballfachmann ist sich des Drucks bewusst: „Jedes Team der Liga, das gegen uns antritt, wird ins Jagdhorn blasen. Damit müssen wir umzugehen lernen. Wenn die Mannschaft dem Druck standhält, und davon bin ich überzeugt, dann werden wir am Ende unsere Ziele erreichen!“

Eine harte, lange, kräftezehrende Spielrunde in der Landesliga Mitte liegt vor dem SV Donaustauf. Schuderers Ziel ist es, einen Platz weiter oben in der Tabelle zu landen, als dies seinem Vorgänger Klaus Augenthaler in der Saison 2016/17 gelungen ist. Jener wurde bekanntlich Vizemeister!

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Saisonstart

  • Zehn Neuzugänge:

    Trainer Sepp Schuderer stehen neu zur Verfügung: die Torhüter Tomasz Libera (Stal Mielec/Polen) und Rückkehrer Daniel Hanke (Ettmannsdorf), Feldspieler Kamil Hein (VfB Straubing), Tobias Doblinger (Bad Abbach), Florian Gögl, Stefan Alschinger (beide Geiselhöring), Tobias Zöllner (Wiesbach) sowie die drei Brasilianer Matheus Jose Teodozo de Lima, Pedro Henrique Braz Figueiredo und Machado Danilo.

  • Der SVD empfängt am 14. Juli gleich den FC Tegernheim zum Derby. Danach geht es gegen Pfreimd, gegen Schuderers Ex-Verein Kareth, dann gegen Ettmannsdorf und Bad Abbach.

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