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Sport aus Regensburg
Donnerstag, 19. Juli 2018 30° 1

Kegeln

Sportclub überrascht in Königsbronn

Taras Frydrak glänzt beim Sieg der Regensburger. SC rückt dem Tabellenführer ASV Neumarkt auf die Pelle.

Taras Frydrak zeigte eine erstligareife Partie. Foto: Brüssel
Taras Frydrak zeigte eine erstligareife Partie. Foto: Brüssel

Regensburg.Die stark ersatzgeschwächten Kegler des SC Regensburg überraschten mit einem 6:2 Erfolg in Königsbronn und liegen damit, zwar auf Rang vier, aber nur noch zwei Punkte hinter dem neuen Tabellenführer der 2. Bundesliga Süd/West, dem ASV Neumarkt.

Mit einer taktischen Finesse gelang dem Gast ein unerwarteter Sieg, auf einer Bahnanlage, auf der der SC vorher noch nie punkten konnte. Trainer Ralph Hueber setze die Spieler auf Punktgewinn und ließ im Startduo die beiden Aushelfer Nico Karl und Joachim Grundwürmer gegen die vermeintlich stärksten Spieler der Gastgeber antreten. „Die Rechnung ist aufgegangen“, freute sich Kapitän Fabian Langer. Dabei gingen die ersten beiden Punkte erwartungsgemäß an die Gastgeber, obwohl Ersatz Grundwürmer mit 571:570, aber 1:3 Sätzen, fast das Kunststück fertig gebracht hätte, Heimmatador Thomas Rieck den Punkt abzunehmen. Parallel musste Karl seiner Unerfahrenheit Tribut zollen und unterlag Achim Vetter mit 554:559 Kegel.

Im Mitteldrittel kam dann die Wende. Mit nur vier Kegeln im Rückstand gingen Nils Deichner und Ralph Hueber mit breiter Brust auf die Bahn. Hueber hatte gegen Florian Ocker beim 572:543 ebenso wenig Probleme wie Deichner beim 586:554 gegen Daniel Fessler. Damit lag der SC mit 3:1 Punkten und 54 Kegel in Front. Auch hier bewies Trainer Hueber ein glückliches Händchen, als er Fabian Langer gegen Kai Lebzelter stellte, den der SCler mit 585:528 an die Wand spielte. Parallel lief das schönste Match des Abends. Taras Frydrak zeigte gegen Paul Oker beim 616:608 eine erstligareife Partie. Mit einer Serie von 164, 164, 133 und 155 bewies Frydrak seine zuletzt ansteigende Form und komplettierte zum klaren 6:2 Erfolg bei 3484:3362 Kegel. Die SC-Überlegenheit beweist auch das eindeutige Satzverhältnis von 17:7. „Wir haben eine super geschlossene Leistung gezeigt“ lobt Langer und stellt mit: „Wir haben mit dem Abstieg nichts mehr zu tun“, das Licht des Teams etwas unter den Scheffel. (odw)

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