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Leichathletik

Corinna Harrers Hatz misslingt

Die 22-jährige Regensburgerin läuft auch in Bottrop in 4:07,53 Minuten eine gute Zeit. Für die WM in Moskau aber ist das nicht schnell genug.

Corinna Harrer jagt der WM-Norm weiter hinterher. Foto: Brüssel

BOTTROP. Sie läuft und läuft und läuft: Doch diese eine Sekunde, um die sich Corinna Harrer steigern muss, um über 1500 Meter bei der Weltmeisterschaft im August in Moskau starten zu dürfen, erweist sich derzeit als nicht erreichbar. So war es auch am Freitagabend beim Meeting in Bottrop. Dort schaffte die 22-jährige von der LG Telis Finanz Regensburg unterstützt von Klubkollegin Thea Heim, die 800 Meter lang Tempo machte, zwar wieder eine veritable Zeit von 4:07,53 Minuten, doch gefordert sind eben 4:05,50. Harrer wurde damit Dritte.

Das Rennen gewann Diana Sujew, die ihr am vergangenen Wochenende in Heusden mit 4:05,62 die deutsche Jahresbestzeit entrissen und die Norm um zwölf Hundertstel verfehlt hatte. Auch für Sujew reichte es in Bottrop erneut knapp nicht (4:06,89). Zwischen die beiden Deutschen schob sich noch die Äthiopierin Gudaf Tsegay (4:07,47). Harrers Telis-Teamkollegin Maren Kock beendete das Rennen nach 4:16,80 Minuten.

„Es ist momentan schwierig“, schilderte Harrer-Trainer Kurt Ring die Situation. „Coco ist momentan einfach nicht mehr richtig frisch.“ Dennoch wird die Regensburgerin am Freitag nächster Woche in London ein drittes Diamond-League-Meeting in dieser Saison angehen.

Bei windigen Bedingungen in Bottrop machte auch Florian Orth im anschließenden 1500-Meter-Rennen der Männer nicht den erhofften großen Sprung und kam als Vierter nach 3:38,77 Minuten ins Ziel. Auch hier schaffte Sieger Homiyu Tesfaye in 3:36,21 Minuten nicht die erwünschte Normzeit für Moskau (3:35,00). (cw)

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