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Abstiegsangst bei Rot-Blau-Herren

Das Team um den Kelheimer Kapitän muss um den Regionalliga-Erhalt zittern.

Nach der glatten Niederlage gegen Landshut ist Rot-Blau in der Tabelle wieder abgerutscht. Foto: Brüssel
Nach der glatten Niederlage gegen Landshut ist Rot-Blau in der Tabelle wieder abgerutscht. Foto: Brüssel

Regensburg.Die Herren vom TC Rot-Blau Regensburg haben am Wochenende an den letzten Regionalliga-Spieltagen ein Wechselbad der Gefühle erlebt. Das Heimspiel gegen den MTTC Iphitos München hatte das Team vorab als Finale ausgerufen – und konnte sich am Samstag mit 5:4 durchsetzen. Kurzzeitig sah alles nach dem sicheren Klassenverbleib aus. Doch dann änderte sich die Lage am Sonntag überraschend. Während die Regensburger gegen den Tabellenführer aus Landshut mit 0:9 verloren, gelang München gegen schwach aufgestellte Dresdner ein 5:4-Erfolg. So konnte sich Iphitos in der Tabelle an Rot-Blau vorbeischieben. In der Domstadt herrscht nun Abstiegsangst.

Am Samstag begann der wichtigste Spieltag der Saison nicht gut. Die Herren lagen in der ersten Runde schnell auf allen drei Plätzen zurück. Marcel Strickroth, eine der Entdeckungen der Saison, tat sich gegen Denys Molchanov ebenso schwer wie Maxim Forcin gegen Marc Rath. Christian Schmid musste gegen den 15-jährigen Marco Topo alles geben, konnte letztendlich knapp gewinnen und für einen wichtigen Punkt sorgen. In der zweiten Runde musste sich Ralph Regus gegen den Grundlinienspezialisten Andrew Ruppli geschlagen geben, Jules Marie gewann das Duell gegen Giani Mina glatt. An Position 5 hatte Christian Lichtenegger zunächst alles im Griff, musste jedoch gegen den stärker werdenden Alexander Braun in den Match-Tiebreak gehen. Den konnte er mit 10:7 für sich entscheiden und so den wichtigen dritten Punkt holen. Endstand nach den Einzeln: 3:3.

Dann machten sich die Doppelspezialisten Uli Vollath und Luis Chab bereit. Chab spielte mit Marie ein sehr gutes Doppel und konnte einen Punkt einfahren. Vollath und Forcin verloren jedoch im Match-Tiebreak, weshalb es auf das 1er-Doppel ankam. Das zeigte ein hochklassiges Match, das Strickroth und Schmid knapp zum 5:4-Endstand gewinnen konnten. Somit schien der Klassenverbleib sicher.

Dass München jedoch überraschend gegen den Tabellenzweiten Dresden gewann und sich bei gleich vielen Siegen mit besseren Punkten vor Regensburg schob, trübte die Freude beim letzten Spiel der Saison in Landshut. Rot-Blau setzte auf die bewährten Spieler aus der Region. Die machten es gut und mussten sich beim 9:0 größtenteils erst im Match-Tiebreak gegen die klar favorisierten Landshuter geschlagen geben.

Nun müssen die Regensburger abwarten und hoffen. Mit etwas Glück spielen sie 2020 wieder Regionalliga.

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