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Handball

Adler stehen ohne Torwarttrainer da

Matthias Elgeti tritt vor dem Bayernliga-Heimspiel gegen Friedberg zurück. ESV-Drittliga-Frauen fahren nach Möglingen.
Von Gerd Winkler

Adler-Coach Kai-Uw Pekrul muss sich einen neuen Torwarttrainer suchen.  Foto: Brüssel
Adler-Coach Kai-Uw Pekrul muss sich einen neuen Torwarttrainer suchen. Foto: Brüssel

Regensburg.Vorrundenmeister mit 19:3 Punkten und – die nicht aufstiegsberechtigte TuS Metzingen II ausgeklammert – ein Polster von vier Zählern auf die gleichauf liegenden Schozach-Bottwartal, Allensbach und Wolfschlugen: Die Handballfrauen des Drittligisten ESV 1927 Regensburg starten aus einer komfortablen Position in die Drittliga-Rückrunde, die im Ganzen als zweite von planmäßig drei Etappen zu sehen ist. Die dritte Etappe ist zu bewältigen, wenn am 26. April gegen 16.30 Uhr die anvisierte Meisterschaft eingetütet ist.

Anschließend wartet erstmals in der Historie eine Aufstiegsrelegation mit den Meistern der anderen drei Drittliga-Staffeln. In der Weihnachtspause sind vom Verband die Regularien an der Dechbettener Brücke eingetroffen. Darin ist auch geklärt, dass der Südmeister gegen den Ersten der Westgruppe spielt.

Zunächst gilt es am Samstag um 16.30 Uhr beim abstiegsbedrohten Möglingen (9., 6:16) erfolgreich in die Rückrunde zu starten. Franzi Peter muss sich wegen einer heftigen Grippe die Busfahrt ins Schwabenland abschminken und wird wohl im Bett per Liveticker das sechste Auswärtsspiel verfolgen. In den bisherigen fünf Gastspielen konnte nur Schlusslicht TV Nellingen (12., 5:17) dem ESV beim 21:21 Mitte Oktober einen Punkt abtrotzen. „Wenn du Meister werden willst, musst du das Spiel gewinnen“, fordert von Frankenberg: „Selbst wenn Franzi ausfällt, wir haben so viel Potential in der Mannschaft.“ In der Vorrunde fuhr man einen 32:21-Kantersieg ein. Zwölf Treffer (davon fünf Strafwürfe) gingen auf das Konto von Peter.

Unterdessen absolvieren die Adler von Männer-Bayernligist SG Regensburg (5., 15:9) ihr letztes Hinrundenspiel gegen den TSV Friedberg (9., 10:14). Das erste von drei Heimspielen am Stück ist am Samstag um 19 Uhr ein Kontrastprogramm zur Liveübertragung der EM-Partie (18.15 Uhr) im TV des deutschen Teams im Klassiker gegen Spanien. Um den Besuch in der Alfons-Auer-Halle schmackhaft zu machen, locken die Adler mit der „Januar-Dauerkarte“ – die für 14 Euro die Auftritte gegen Heidingsfeld und Landshut einschließen.

Eine bessere Ausgangsposition hinter dem Spitzenquartett haben die Adler vor vier Wochen mit einer 24:27-Pleite in München (10., 9:15) vermasselt. „Wir haben uns mal wieder selbst geschlagen! Es ist immer das gleiche: Du darfst nicht so viel Tore kassieren und so viele Torchancen liegen lassen“, ärgert sich der sportliche Leiter Simon Dillinger: „Von einigen individuellen Leistungen war ich enttäuscht.“ Nicht zuletzt wegen der Heimstärke (vier Siege, ein Remis) erwartet Dillinger „dass der Lauf zuhause weiter geht. Das habe ich der Mannschaft so zutragen lassen.“ Dillinger fordert, „dass sich jeder am Riemen reißt, und eine mannschaftlich geschlossene Leistung“.

Am Dienstag ist Torwartrainer Matthias Elgeti zurückgetreten. „Er war mit einigen Entscheidungen nicht einverstanden, jetzt hat ihm das wohl keine Ruhe mehr gelassen“, sagt Dillinger dazu: „Seine Aufgabe war das Torhütertraining, zum Rest der Mannschaft konnte er seine Meinung sagen.“ Die Kurzfristigkeit des Rückzugs findet der sportliche Leiter „nicht besonders toll“. Coach Kai-Uwe Pekrul wollte sich dazu nicht äußern.

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