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Volleyball

Als Aufsteiger für Furore gesorgt

Wenzenbachs Trainerin Sabine Seitz freut sich über eine gelungene Saison. Jetzt heißt es zittern um den Relegationsplatz.
von Maximilian Frickel

Der Mix aus erfahrenen Spielerinnen und jungen Nachwuchsvolleyballerinnen trägt Früchte. Foto: Archiv
Der Mix aus erfahrenen Spielerinnen und jungen Nachwuchsvolleyballerinnen trägt Früchte. Foto: Archiv

Wenzenbach.Für die Volleyballerinnen des SV Wenzenbach ist die Saison 2017/18 bereits Geschichte – zumindest vorerst. Am Wochenende wird sich zeigen, ob der Zweitplatzierte der Bezirksliga den umkämpften Relegationsplatz behalten darf oder ob der Drittplatzierte aus Hahnbach die Chance erhält, um den Aufstieg zu spielen.

Eins steht für Trainerin Sabine Seitz und ihre Spielerinnen jedoch schon mal fest: Das „optimale Saisonziel unter die besten Drei zu kommen“, haben die Wenzenbacherinnen bereits geschafft – und das als Aufsteiger. Auch wenn noch nicht sicher ist, ob die 37 Punkte für einen möglichen Relegationsplatz reichen, blickt Seitz auf eine „rundum gelungene Saison“ zurück.

Coup gegen Favoriten

Diese hatte in den vergangenen zwei Wochen noch mal einiges zu bieten: Sowohl am 17. als auch am 24. Februar musste der Liganeuling gegen den souveränen Tabellenführer aus Grafenwöhr bestehen. Trotz der Personalnot im Wenzenbacher Lager, schafften es die Volleyballerinnen den Ausfall von gleich vier Spielerinnen zu kompensieren und spielten den haushohen Favoriten mit 3:0 an die Wand. Als wichtigster Grundpfeiler für den Erfolg kristallisierte sich der Heimvorteil heraus: Die niedrige Hallendecke brachte die Annahme des Spitzenreiters ein ums andere Mal zur Verzweiflung.

Ebenso wichtig für den Erfolg im Spitzenspiel – als auch schon während der gesamten Saison, war Spielführerin Sabrina Kienzl, die sowohl als mentaler Leader als auch mit ihrer spielerischen Klasse dem Spiel der Wenzenbacherinnen „den wichtigen Schub an Motivation“ gibt. Den Erfolg ihres Teams macht Seitz allerdings nicht an einer einzigen Spielerin fest: „Wir haben uns in den vergangenen Monaten wahnsinnig gut eingespielt. Die jungen Spielerinnen, die vor ein paar Jahren zu uns gestoßen sind, haben sich perfekt bei uns integriert und haben seit dieser Saison angefangen, ein wenig die Verantwortung zu übernehmen.“ Daniela Gräber, zum Beispiel, gab ihre etatmäßige Zuspielerrolle zu Beginn der Spielzeit auf und überließ der Nachwuchsstellerin Sabrina Reisinger das Ruder – und das auf der verantwortungsreichsten Position. Dass der Mix aus erfahrenen Spielerinnen und jungen Nachwuchsvolleyballerinnen seine Früchte trägt, wird Außenstehenden mit Blick auf die Bezirksliga-Tabelle schnell bewusst.

Rückschlag kassiert

Im zweiten Spiel gegen Grafenwöhr allerdings musste das Team einen kleinen Rückschlag hinnehmen. „Zu viele Eigenfehler und Unkonzentriertheiten“ waren laut Seitz die Ursache für die deutliche 0:3 Niederlage im Rückspiel gegen den Tabellenführer. Doch trotz der deutlichen Niederlage und der Tatsache, dass der mögliche Aufstieg nun nicht mehr in den eigenen Händen liegt, ist Seitz mehr als zufrieden mit den vergangenen Spieltagen: „Wir haben richtig gutes Volleyball gezeigt und das trotz der vielen Ausfälle. Ob das jetzt für den Aufstieg reichen wird oder nicht, bleibt abzuwarten. Falls nicht, sind wir trotzdem mehr als glücklich über den Verlauf der Saison.“

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