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Auch das Bambiniturnier muss pausieren

Die Eishockey-Traditionsveranstaltung findet wegen der Pandemie 2021 nicht statt. Im Jahr darauf soll es weitergehen.
Von Heinz Gläser

Die Jagd auf den Puck wird erst 2022 fortgesetzt: Das Bambiniturnier (hier eine Szene aus dem Duell der Regensburger Jung-Eisbären mit dem späteren Turniersieger Pilsen Wolves) pausiert.
Die Jagd auf den Puck wird erst 2022 fortgesetzt: Das Bambiniturnier (hier eine Szene aus dem Duell der Regensburger Jung-Eisbären mit dem späteren Turniersieger Pilsen Wolves) pausiert. Foto: Andreas Nickl/Andreas Nickl

Regensburg.Die Zusagen lagen vor. Lange hegten die Organisatoren die Hoffnung, das 48. Internationale Bambiniturnier könnte wie geplant Anfang Januar in der Donau-Arena über die Bühne gehen. Indes, die Corona-Pandemie machte auch ihnen einen dicken Strich durch die Rechnung. Nach eingehenden Gesprächen mit dem Vorstand des EV Regensburg und den Trainern der Jung-Eisbären sei man „zu dem traurigen Entschluss gekommen, dass im Jahr 2021 bevorstehende Internationale Bambiniturnier in Regensburg vorzeitig abzusagen“, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung.

Premiere im Jahr 1973

Vor allem die geltenden Hygienevorschriften hätten keine andere Entscheidung zugelassen, erläutert Organisationsleiterin Julia Corres. So wären beispielsweise pro Mannschaft zwei Umkleidekabinen nötig gewesen.

Das Eishockeyturnier um den „Bambini-Wanderpokal der Stadt Regensburg“ feierte vom 25. bis 27. Dezember 1973 seine Premiere und hatte anschließend eine Stammplatz im Sportgeschehen der Stadt und der Region erobert. Im Vorjahr hatten die die Puck-Talente der Pilsen Wolves das Finale mit 3:2 gegen die Silver Sharks Moskau für sich entschieden. Vom tschechischen Titelverteidiger lag ebenso bereits eine Startzusage für 2021 vor wie vom EHC Olten und EHC Dübendorf (beide Schweiz), dem Team Oberösterreich, dem HC Brixen (Italien) sowie den Les Jokers de Cergy-Pontoise (Frankreich).

„Bleiben definitiv dran“

„Wir waren eigentlich voll besetzt“, bedauert Julia Corres die Absage. Im März hatten Corres und ihr Organisationsteam die Vorbereitungen in Angriff genommen und unter anderem Gespräche mit möglichen Sponsoren geführt. Dass diese trotz der Zwangspause an Bord bleiben, ist nun die Hoffnung für 2022. Denn dann soll das Bambiniturnier wieder durchstarten.

„Wir bleiben definitiv dran. Das sind wir den Kindern schuldig“, betont Julia Corres.

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