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Handball

Aus schon in Runde eins

Juniorinnen des ESV und der SG Mintraching haken die Bundesliga ab.
Von gerd Winkler

ESV-Coach Robert Torunsky hatte sich das anders vorgestellt.  Foto: ocb
ESV-Coach Robert Torunsky hatte sich das anders vorgestellt. Foto: ocb

REGENSBURG.Schon in der ersten von zwei Qualifikationsrunden zur Juniorinnen-Bundesliga war für den ESV 1927 Regensburg Endstation.

Beim Turnier auf Bayernebene in Gräfelfing unterlag die sehr junge Truppe mit sechs B-Jugendlichen im Kader dem TSV Ebersberg United 21:28 (13:14) sowie dem TSV Haunstetten mit 21:26 (10:15). „Wie befürchtet hatten wir die stärkere Gruppe, mit Mannschaften, die im Durchschnitt auch noch gut ein Jahr älter sind als wir“, bedauerte Coach Robert Torunsky: „Von daher ist unser Abschneiden zu relativieren. Beim Modus Jeder-gegen-Jeden wären wir sicher weitergekommen“. Die Gegner seien einfach erfahrener und abgezockter gewesen, setzten zudem erfolgreich auf eine kurze Deckung gegen ESV-Spielmacherin Sophia Peter. Beide Gruppengegner setzten sich in den Platzierungsspielen um Rang eins bis vier durch: um Platz 3/4 Haunstetten 32:25 über den 1. FC Nürnberg, um Platz 1/2 Ebersberg 29:20 über Gastgeber HSG Würm-Mitte. Im Nachhinein sieht Torunsky die beiden Vergleiche als „super Vorbereitung, super Test: Wir haben gesehen, woran es noch fehlt“.

In der anderen Gruppe war auch für die SG Mintraching/Neutraubling kein Blumentopf zu gewinnen. Der Lokalrivale unterlag Würm-Mitte 20:29 (10:11), Nürnberg 22:26 (11:17). „Ein bissl enttäuscht bin ich schon. Nicht über die Ergebnisse, sondern über die Art und Weise, wie die zustande gekommen sind“, klagte Trainer Klaus Schäfer. Es sei nicht gelungen, in die Zweikämpfe zu kommen und dadurch eine stabile Abwehr hinzustellen.

Zudem kam kein Treffer durch den Kreis zustande. Bitter war die berechtigte rote Karte (30.) für Torjägerin Jasmin Lehner im ersten Spiel. Minuten später knickte Rückraum-Mitte Teresa Sölch um. Ohne große Pause ging es ins Nürnberg-Spiel, „die das nutzten und gleich aufs Tempo drückten“, sagte Schäfer. Der Club agierte mit einer offensiven Abwehr, um zu Ballgewinnen zu kommen und diese mit den läuferischen Vorteilen per erster und zweiter Welle zu veredeln.

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