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Futsal

Das neue Niederlagen-Gefühl für 1889

Der Regionalligist verliert auswärts in Neuried und Deisenhofen zwei Bayern-Derbys in Folge. Jetzt folgen zwei Heimspiele.
Von Claus-Dieter Wotruba

Trainer Thorsten Porkert hat es zur Zeit schwer bei den Regionalliga-Futsalern des SSV Jahn 1889. Foto: Brüssel
Trainer Thorsten Porkert hat es zur Zeit schwer bei den Regionalliga-Futsalern des SSV Jahn 1889. Foto: Brüssel

Regensburg.Abteilungsleiter Oliver Vogel hatte es von Anfang gewusst. „Das wird eine schwere Saison.“ Der SSV Jahn 1889, deutscher Futsal-Meister von 2017 und danach zweimal Zweiter in der Regionalliga, durchlebt eine Metamorphose. Auch in dieser Saison strebte die Mannschaft von Trainer Thorsten Porkert hinter dem aktuellen deutschen Meister aus dem Stuttgarter Stadtteil Weilimdorf Platz zwei und damit die Qualifikation für die deutsche Meisterschaft an – eigentlich. Doch die Regensburger erleben neue Gefühle.

In zwei Auswärtsspielen gab es zwei Niederlagen: Vor einer Woche wurde beim 4:6 (3:2) in Neuried nicht nur ein Vorsprung in den beiden letzten Minuten verspielt, sondern die Platzverweise des oft emotionalen Rückkehrers Lucas Kruel und von Torjäger Alex Günter brachten den SSV Jahn 1889, der obendrein mit den Schiedsrichtern haderte, personell arg in die Bredouille.

Im fünften Ligaspiel gab es gestern Mittag prompt beim FC Deisenhofen, der noch nie ein Lieblingsgegner war, dann sogar ein sattes 1:6 (0:2) – und damit die höchste Regionalliga-Niederlage aller Zeiten der Regensburger, die in den drei Spielzeiten nur vier Niederlagen hinnehmen (je zwei 2017/18 und 2018/19 bei zusätzlichen zwei Unentschieden) hatten müssen. Spät im Spiel war Michael Sisler in der 35. Minute wenigstens noch der Ehrentreffer gelungen. Vom Stammteam waren nur Torwart Raul, Chris Saur und der Portugiese Simao übrig. Und es half auch nicht, dass mit Rodnei ein ehemaliger Fußball-Profi ein weiteres Mal aushalf.

Die Niederlage erhöht die Bedeutung für den Tabellendritten für das Heimspiel am Samstag (18 Uhr, Nordhalle Isarstraße) gegen das Gehörlosen-Team aus Karlsruhe, einen Aufsteiger, der noch kein Spiel gewonnen und bislang nur einen Punkt auf dem Konto hat. In der Woche danach gastiert am 23. November der aktuell schier übermächtige TSV Weilimdorf.

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