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Testspiel

Der SSV Jahn siegt in Hankofen

Der Zweitligist lässt in der ersten Hälfte viele Chancen liegen, besiegt den Bayernligisten aus Niederbayern am Ende aber standesgemäß mit 4:1.
Von Claus Gehr, MZ

Tim Erfen (l.), hier im Spiel gegen Erzgebirge Aue, markierte gegen Hankofen den Ausgleich. Foto: Eibner/Archiv

Hankofen. Auch wenn beim Fußball-Zweitligisten SSV Jahn Regensburg diesmal das Ergebnis nur von nachrangiger Bedeutung war, so dürfte es Oscar Corrochano doch beruhigt haben, dass mit dem 4:1 (0:1)-Erfolg im Testspiel beim niederbayerischen Bayernligisten SpVgg Hankofen-Hailing am Samstagnachmittag standesgemäß ein Sieg heraussprang. Dem Regensburger Trainer ging es in der pflichtspielfreien Länderspielpause vor allem darum, denjenigen Akteuren Spielpraxis zu verschaffen, die zuletzt in der 2. Liga nur wenig Einsatzzeit verbuchen konnten.

Eine Woche vor dem mit Spannung erwarteten Heimspiel gegen den 1. FC Köln (Sa., 13 Uhr) krempelte Corrochano seine Startelf ordentlich um. Vor Ersatzkeeper Patrick Wiegers bildeten Sebastian Nachreiner, Tim Erfen, Mario Neunaber und Marius Müller die Viererkette. Auf der Doppelsechs durften sich im Niederbayerischen Markus Smarzoch und Patrick Haag beweisen, während Julian Wießmeier, Ramon Machado und Thiemo-Jerome Kialka die offensiveren Positionen übernahmen. Sebastian Hofmann durfte sich als Sturmspitze präsentieren.

Die zweite Garnitur des SSV Jahn stand nicht nur unter der besonderen Beobachtung ihres Trainers und der Zuschauer, sondern auch unter der des Stammpersonals. Mit nach Hankofen war nämlich der gesamte Kader des Zweitligisten gekommen. Besonders erfreulich aus Regensburger Sicht: Zum SSV-Troß gehörte auch Innenverteidiger Wilson Kamavuaka. Nach seinem Mittelhandbruch war die Club-Leihgabe erst am Freitag operiert worden und tags darauf schon wieder aufmerksamer Zuschauer. Ob der 22-Jährige gegen Köln schon wieder einsatzbereit ist, wird sich erst Mitte der kommenden Woche entscheiden.

Jene, die am Samstag zum Einsatz gekommen war, ließen gegen Hankofen kaum etwas anbrennen. Zwar wurde im ersten Durchgang deutlich, dass die Mannschaft in dieser Form noch nicht zusammengespielt hatte, an der Überlegenheit des Zweitligisten änderte das jedoch nichts. Einziges Manko war die mangelnde Chancenauswertung, die Corrochano zur Halbzeit nicht zufriedenstellte. Mindestens sechs sehr gute Möglichkeiten ließ der Jahn ungenutzt. Stattdessen glückte Tobias Richter quasi mit dem Halbzeitpfiff (45.) die überraschende Führung für Hankofen.

Zufriedener war der Jahn-Coach dann nach der Halbzeit. Tim Erfen (47.), Mario Neunaber (58.), Thiemo-Jerome Kialka (72.) und Sebastian Hofmann (89.) drehten mit ihren Toren die Partie und sicherten so den Sieg. Hauptverantwortlich dafür war, dass die Rot-Weißen nach der Halbzeitpause noch engagierter zu Werke gingen und auch beim Tempo eine Schippe drauflegten. So konnte Corrochano dann auch ein positives Fazit ziehen.

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