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Fußball

Die Bananenfarbe Gelb legt vor

Am ersten Spieltag faszinierten die Bananenflanker selbst Touristen – und trafen nicht nur ins Tor, sondern auch ins Wasser.
Von Claus-Dieter Wotruba

Den Blick aus der Vogelperspektive auf den Bananenflanken-Spieltag hatten auch viele Zuschauer von der Steinernen Brücke. Fotos: Christian Brüssel
Den Blick aus der Vogelperspektive auf den Bananenflanken-Spieltag hatten auch viele Zuschauer von der Steinernen Brücke. Fotos: Christian Brüssel

Regensburg.Wo der Schuss auch kommt, wo der Schuss auch fällt, eines ist immer wieder und über all die Jahre gleich: Die Bananenflanker wecken stets aufs Neue Begeisterung. Der Auftakt der fünften Saison der Bananenflankenliga war eingebettet in die Freigabe der erneuerten Steinernen Brücke – und genau das eröffnete ganz neue Perspektiven. Beim Flanieren über den Steg blieb so mancher Tourist stehen und ließ sich aus der Entfernung faszinieren vom leidenschaftlichen Kick der geistig gehandicapten Kinder und Jugendlichen. Inzwischen wird ein derartiger Spielbetrieb in ganz Deutschland an rund 20 Standorten angeboten.

Aufgeteilt in fünf Teams in fünf Farben und nach zwei Monaten Training am Kaulbachweg auf dem Gelände des Kooperationspartners SSV Jahn (immer freitags ab 16.30 Uhr) galt es in Regensburg zu begutachten, wie ausgeglichen die Teams in dieser Saison besetzt sind.

Zwei sind ein bisschen besser

Der sportliche Leiter Moritz Bauer und seine Trainer hatten die rund 60 Spieler verteilt und versucht, gleichstarke Teams zu bilden. Zum Start präsentierten sich zwei Teams ein kleines Stück stärker als der Rest: Die Bananenfarbe Gelb und die Wiedereinsteiger in Weiß drückten dem ersten Turniertag ihren Stempel auf. Beeindruckend war vor allem der Torhunger der Weißen, die mit ihrem Top-Torschützen Thorsten Deckert in vier Spielen 14 Mal ins Tor trafen und mit dem 4:0 gegen die Blues und dem 8:0 im den Spieltag beschließenden Duell mit den Blacks zwei Kantersiege landeten.

Die Bananenfarbe Gelb legt vor

  • Bananenflankenliga, 1. Spieltag

    auf der Jahn-Insel: Whites – Oranges 1:1 (Tore: Schirdewahn – Stürznickel), Yellows – Blacks 2:1 (Badura/2 – Florian Böhm), Blues – Whites 0:4 ( – Deckert/3, Stürznickel), Oranges – Yellows 1:2 (Schirdewahn – Kühn, Köppen), Blacks – Blues 1:2 (Bergt – Wittmann, Kumpfmühler), Whites – Yellows 1:3 (Renner – Badura, Kühn, Rock), Oranges – Blacks 3:1 (Schirdewahn/2, Kessel – Florian Böhm), Yellows – Blues 2:2 (Badura, Kühn – Wittmann, Eigentor), Blacks – Whites 0:8 ( – Smolarczyk/2, Stang/2, Deckert/2, Renner, Stürznickel).

  • Tabelle:

    1. Yellows 4 Spiele, 9:5 Tore, 10 Punkte; 2. Whites 4, 14:4, 7; 3. Oranges 3,5:4, 4; 4. Blues 3, 4:7, 4; 5. Blacks 4, 3:15, 0

  • Die nächsten Spieltage:

    Sonntag, 1. Juli Kinderbürgerfest; Samstag, 28. Juli Neupfarrplatz

Dennoch verharrt Weiß erst einmal auf Platz zwei, weil die Mannschaft von Barbara Dettenhofer und Sandor Horvath Gelb zum einen gegen Orange Punkte liegen ließ (1:1) und zum anderen Gelb das Spitzenduell des Tages mit 3:1 gewann. Auch ob die bislang noch punktlosen Blacks nach ihren vier Niederlagen Schwarz sehen müssen, ist längst nicht gesagt. Der Modus lässt allen Mannschaften bis zum Schluss alle Möglichkeiten offen.

Erst einmal wird jetzt wieder ein bisschen trainiert, bevor am 1. Juli beim Kinderbürgerfest und am Abschluss-Spieltag am 28. Juli, der traditionell auf dem Neupfarrplatz über die Bühne geht, die Spieltage zwei und drei auf dem Programm stehen.

Immer an öffentlichen Plätzen

Denn es ist ein Teil des Konzepts der Bananenflankenliga, an öffentlichen Plätzen zu spielen und die Bananenflankenliga-Profisin den Mittelpunkt der Öffentlichkeit zu rücken – wie es auch auf der Jahn-Insel unter der Steinernen Brücke wieder gelang.

Das Team in Weiß mit Top-Torschütze Thorsten Deckert erzielte die meisten Treffer des Tages. Foto: Brüssel
Das Team in Weiß mit Top-Torschütze Thorsten Deckert erzielte die meisten Treffer des Tages. Foto: Brüssel

Dort war nicht nur der internationale Zuschauerzuschnitt etwas Ungewöhnliches. Denn zwischendrin landete der eine oder andere Befreiungsschlag von Abwehrspielern der bananenflanke-Teams im angrenzenden Wasser und erforderte den Einsatz von „Rettungsschwimmern“.

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