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Die Gala ist das „Finale dahoam“ der Leichtathleten

Harrer, Pflieger, Kock und Co.: Am Samstag können sich die Regensburger Aushängeschilder feiern und anfeuern lassen.
Von Claus-Dieter wotruba, MZ

Corinna Harrer ist eine der Regensburgerinnen von der LG Telis Finanz, die bei der Sparkassen-Gala im Blickpunkt stehen wird. Foto: Lex

REGENSBURG. Die Sparkassen-Gala ist eine Bühne für die nationale Leichtathletik-Elite. Vor allem können sich die Lokalmatadoren der LG Telis Finanz Regensburg am Samstag ab 16 Uhr im Universitätsstadion präsentieren. „Es ist wie ein Jahn-Heimspiel“, sagt Meeting-Chef Kurt Ring. „Es ist unser Finale dahoam.“ In diesem Jahr gibt es besonders viele Einheimische zu feiern – oder auch noch zu Normen für Großereignisse anzutreiben.

Siegkandidatin Nummer eins ist Corinna Harrer, die sich am Donnerstagabend mit einem fünften Platz und neuer Bestzeit über 1500 Meter (4:04,30 Minuten) in der Diamond League erste internationale Meriten auf höchster Ebene in Rom verdiente. „Wir wurden mit Polizei-Eskorte ins Stadion gebracht“, staunte die 21-Jährige in Italien nicht schlecht. Kaum zurück in Regensburg will sie ihre 800-Meter-Bestzeit (2:01,85) attackieren. „Und dann muss sie wieder fleißig trainieren“, sagt Ring, ihr Trainer.

Über Harrers Spezialstrecke 1500Meter wird Maren Kock mitmischen und sich mit internationaler Konkurrenz aus Kenia, Südafrika, Großbritannien und Österreich messen. Die 21-Jährige ist seit Jahresbeginn neu im blauen Telis-Trikot und eine der Aufsteigerinnen der Saison. Über 5000 Meter hat sie bereits die Norm für die Europameisterschaft in Helsinki in der Tasche. Für Helsinki qualifiziert hat sich auch schon Philipp Pflieger, der deswegen auf den zunächst geplanten Europacup-Einsatz in Bilbao verzichten darf und bei der Sparkassen-Gala die 1500 Meter läuft. Unterstützung der Kulisse könnte ein Regensburger Trio ganz besonders brauchen. Michelle Weitzel ist im Weitsprung noch auf der Jagd nach großen Weiten. Hürdensprinterin Pamela Spindler zeigt sich in bester Form. Und über 1500 Meter versucht Florian Orth sein Glück, Richtung B-Norm für die Europameisterschaft zu laufen. Dort ist auch eines der Regensburger Toptalente am Start: Jonas Koller hat gute Chancen, über 10000 Meter bei der U-20-Weltmeisterschaft im Juli in Barcelona dabei zu sein.

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