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Diesenbach gewinnt den Förderpreis

Der Almenrausch-Nachwuchs überzeugte die Jury des Bezirks und kann sich nun über 1700 Euro Preisgeld freuen.

Der Schützenbezirk Oberpfalz im bayerischen Sportschützenbund (BSSB) hat zum ersten Male den im Vorjahr ausgelobten Jugendförderpreis vergeben. Foto: Eder
Der Schützenbezirk Oberpfalz im bayerischen Sportschützenbund (BSSB) hat zum ersten Male den im Vorjahr ausgelobten Jugendförderpreis vergeben. Foto: Eder

Regensburg,.Der Schützenbezirk Oberpfalz im bayerischen Sportschützenbund (BSSB) hat zum ersten Male den im Vorjahr ausgelobten Jugendförderpreis vergeben. Almenrausch Diesenbach kann sich dabei über 1700 Euro für die Jugendarbeit freuen. Was sie damit machen, darüber müssen die Jugendlichen des Vereins aber noch beratschlagen, denn bis zur Bekanntgabe wusste keiner, wer gewinnt.

Erster Bezirksschützenmeister Harald Frischholz lobte die ausgezeichnete Jugendarbeit der Diesenbacher. Der Verein ist dem Regentalgau angegliedert. Als Zweiter kann sich Linda Mähring (Stiftlandgau) über 900 Euro freuen. Dritter wurde Eichenlaub Oberhinkofen (Donaugau). Hier gab es 400 Euro. Je 250 Euro erhalten Donaumöwe Barbing (Donaugau) und St. Thomas Oberlind (Grenzgau).

Es war viel Arbeit für die Jugendleiter, die Bewerbungen zu erstellen. Bewertet wurden nicht nur die schießtechnischen Leistungen, sondern auch das gesellschaftliche Engagement, die Verbundenheit zur Region und die Freizeitgestaltung. Ein Augenmerk legte die Kommission auch auf die Gestaltung der Bewerbung. Je akkurater und übersichtlicher sie erstellt wurde, desto mehr Zusatzpunkte gab es dafür. „Viele Stunden sind wir bei der Auswertung gesessen. Gehefte mit über 200 Seiten mussten durchgesehen werden, um am Ende den verdienten Sieger zu küren“, verdeutliche Frischholz.

Ein weiteres Augenmerk warfen die Juroren auf die Vielfältigkeit der aufgeführten Aktionen. Dabei ging es auch um Fragen wie ob die Jugend eine Stimme im Vereinsausschuss hat. „Wir haben durch euch viel gelernt“, erzählte Frischholz: „So manches können wir umsetzen.“ Es gehe darum, die Jugend bei der Stange halten zu können. „Für das Blasrohrschießen gibt es schon Meisterschaften. Und auch das Discoschießen werde ich mir bei nächster Gelegenheit mir ansehen, denn auch alte Hasen können von den Jungen etwas lernen“, meinte der Schützenchef.

Für den nächsten Förderpreis, er wird im zweijährigen Rhythmus vergeben, hoffen Frischholz und Jugendleiterin Monika Meier-Lechner, das sich noch mehr Vereine bewerben. (lje)

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