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Tischtennis

DJK-Turnier mit viel Tradition

Das Hans-Starzinger-Turnier wird am Wochenende zum 58. Mal in Folge ausgetragen und lockt immer noch knapp 300 Spieler.
Von Claus-Dieter Wotruba

DJK-Urgestein Gerti Dietrich war im Vorjahr Dritte beim Starzinger-Turnier. Foto: Christian Brüssel
DJK-Urgestein Gerti Dietrich war im Vorjahr Dritte beim Starzinger-Turnier. Foto: Christian Brüssel

Regensburg.Starzinger – über diesen Namen ist in Regensburg seit vielen Jahren jeder irgendwann einmal gestolpert. Nicht nur, weil Hans Starzinger Bürgermeister der Stadt war, sondern vor allem, weil die Tischtennis-Abteilung der DJK Sportbund den Namen Starzinger Jahr für Jahr aufs Neue ins Spiel bringt. Am Samstag und Sonntag geht das Hans-Starzinger-Turnier bereits zum 58. Mal über die Bühne, wenn an beiden Tagen ab 9.30 Uhr in der Sporthalle Königswiesen wieder die Wettbewerbe im Nachwuchs sowie in den verschiedenen Damen- und Herrenklassen beginnen.

Zum 58. Mal in Folge richtet die Sportbund-Tischtennisabteilung das Turnier nun aus, das bayernoffen ausgeschrieben und eines der größten und renommiertesten in ganz Bayern ist. Das Turnier war 1962 von der TT-Abteilung der DJK St. Erhard, dem Vorgängerverein des DJK Sportbund, zur Erinnerung an Hans Starzinger, der auch DJK-Diözesanvorsitzender war, ins Leben gerufen worden.

„Zum 50. hatten wir überlegt, ob wir das Starzinger-Turnier nicht einschlafen lassen“, berichtet Gottfried Petz, der zu den alten Funktionärsrecken gehört, die „die Hauptverantwortung tragen“. Dann aber habe man sich doch entschieden, weiterzumachen: „Unter der Saison zählen ja meistens nur die einzelnen Mannschaften“, sagt Petz. „Aber bei dem Turnier kommen dann doch alle im Verein zusammen. Und einige Junge helfen inzwischen ja schon auch mit.“

Einst bis zu 450 Teilnehmer

In früheren Tagen lockte das Starzinger-Turnier schon mal bis zu 450 Tischtennis-Spieler. „Da haben wir noch in Burglengenfeld gespielt. Jetzt kommen wir über die 300 nicht mehr drüber“, sagt Petz und beobachtet „vor allem in den Jugendklassen einen enormen Rückgang“. Für die A-Klasse hatte man auch mit Geldpreisen zwischenzeitlich versucht, mehr Spieler anzulocken. „Doch das hat auch nichts gebracht. Das hätten dann schon höhere Beträge sein müssen.“

Diesmal erwarten Petz und Co. erwartet an den beiden Turniertagen in 50 Einzel- und Doppelkonkurrenzen an die 300 Teilnehmer aus ganz Bayern. Die Wettbewerbe werden an 24 Tischen ausgetragen. Über 40 DJK-Helfer Mitarbeiter aus den DJK-Reihen werden sich um einen reibungslosen Ablauf des Großturniers kümmern und dafür sorgen, dass die Teilnehmer das Turnier in guter Erinnerung behalten. Für Sieger und Platzierte stehen Sach- und Ehrenpreise, für die Sieger der A-Klassen eben auch Geldpreise bereit.

Das Turnier steht zum dritten Mal unter der Schirmherrschaft von Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer, in deren Vertretung Bürgermeister Jürgen Huber am Sonntag um 11 Uhr die offizielle Eröffnung vor dem Beginn der A-Klasse übernimmt.

Der Eintritt für Zuschauer ist frei. Am Samstag stehen die Konkurrenzen der Jungen und Mädchen sowie der Senioren im Mittelpunkt, während am Sonntag ab 11.30 Uhr die Damen und Herren der A-Klassen in das Geschehen eingreifen.

Dass beim Hans-Starzinger-Turnier seit 50 Jahren Spitzensport geboten wird, beweist ein Blick in die Siegerlisten vergangener Jahre, die in den A-Klassen die Namen vieler bayerischer Meister und namhafter bayerischer Spitzenspieler ausweisen. Mit Spannung darf man vor allem die A-Konkurrenzen erwarten. Sicher werden auch heuer wieder eine ganze Reihe renommierter Regionalliga- und Bundesligaspieler aus Bayern am Start sein.

Auch starke Lokalmatadoren

Auch auf das Abschneiden der Spitzenspieler aus der Region darf man gespannt sein: bei den Herren vom Oberligateam des TB/ASV Regenstauf und dem Sportbund-Team, das in der Verbandsoberliga den Ligaerhalt schaffte, sowie bei den Damen ebenfalls aus dem DJK-Team, das wegen der Neustrukturierung der Ligen nun doch in der Regionalliga bleiben kann und nicht absteigen müssen.

Im Vorjahr setzte sich in der Herrenklasse A Tom Schweiger (Altdorf) vor Marcus Taeffner (Burglengenfeld) durch. Bei den Damen A ist Franziska Göpferich (DJK Sportbund) die Titelverteidigerin, die 2018 vor Magdalena Höfele (SC Sinzing) und DJK-Urgestein Gerti Dietrich gewann.

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