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Handball

Duo ist für den Endspurt gerüstet

A-Juniorinnen des ESV siegen in Gröbenzell, SG Mintraching beim TSV Schleißheim.
Von Gerd Winkler

Die A-Juniorinnen aus Mintraching (l.) und vom ESV 27 (r.) gewannen ihre Auswärtsspiele.  Foto: Brüssel
Die A-Juniorinnen aus Mintraching (l.) und vom ESV 27 (r.) gewannen ihre Auswärtsspiele. Foto: Brüssel

REGENSBURG.Mit dem vierten Auswärtserfolg, einem mühevollen 29:27 (17:19) beim Bayernliga-Vorletzten, HCD Gröbenzell, haben die A-Juniorinnen des ESV 1927 Regensburg die Fährte zu den einen Verlustpunkt besser stehenden 1. FC Nürnberg und TSV Haunstetten aufgenommen. Im Endspurt ist für die Truppe des Trainerduos Robert Torunsky und Jan Kauer zwischen Platz drei und sechs alles möglich. „Sophia Peter und Maike Baur haben mit ihren top Wurfquoten für den Sieg gereicht“, blickte Torunsky auf die Partie ohne drei Langzeitverletzte und dem gewohnten Harz zurück. „Es war schwierig, über den großen Mittelblock Gröbenzells drüber zu kommen. Ziel war, dass wir die Nahtstellen auf den Halbpositionen attackieren“, beschrieb Torunsky die Problematik. Am eigenen Kreis waren Gröbenzells clever aufgezogene Kreisanspiele schwer zu unterbinden, teilweise agierte der körperliche überlegene HCD mit zwei am Kreis. „Unsere neu zusammengestellte Abwehr hat sich nach der Pause besser darauf eingestellt“, erklärte Torunsky.

Die auf Rang sechs stehende SG Mintraching/Neutraubling konnte sich bei der Abschiedstournee von Coach Klaus Schäfer („Das ist meine letzte Saison als Jugendtrainer“) in Stellung bringen, um nach oben zu klettern. Bei Schlusslicht TSV Schleißheim konnte ein 30:25 (14:10)-Sieg eingefahren werden. „Einen Schritt weniger in der Abwehr, einen Schritt langsamer im Angriff: Wenn du zehn Prozent zurück schaltest, werden auch die hinteren Mannschaften gefährlich“, kommentierte Schäfer den „Arbeitssieg“. Wenn sich das Ergebnis enger gestaltet habe, hätten seine Mädels das Tempo angezogen.

Ohne die verhinderten Leistungsträger Mia König (DHB-Sichtung in Heidelberg), die angeschlagene Alina Just und die verletzte (Kreuzbandriss) Clara Richthammer hatten die B-Juniorinnen beim nun punktgleichen Bayernliga-Achten, HT München, bei der 17:27 (10:15)-Niederlage nicht viel zu bestellen. „Dafür haben das die Mädels wirklich super gemacht, dass wir ohne Wechsler gespielt haben“, relativierte Coach Torunsky und ergänzte: „Die Hälfte von uns waren C-Jugendliche, der Gegner war im Schnitt eineinhalb Jahre älter.“ Ein Extralob gab es für Kreisläuferin Julia Herrmann: „Sie hat zwar nur ein Tor gemacht, aber alle acht Siebenmeter für uns rausgeholt. So kann die Statistik täuschen.“

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