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Handball

ESV 1927 gelingt die Derby-Revanche

A-Juniorinnen besiegen Mintraching nach 21:32 mit 26:22.
Von Gerd Winkler

Mintrachings A-Juniorinnen-Trainer Klaus Schäfer  Foto: Brüssel
Mintrachings A-Juniorinnen-Trainer Klaus Schäfer Foto: Brüssel

REGENSBURG.Im wohl letzten Derby für die nächsten Jahre auf Bayernliga-Ebene haben sich die A-Juniorinnen des ESV 1927 Regensburg mit dem 26:22 (17:12)-Heimsieg für das 21:32 in der Vorrunde gegen die SG Mintraching/Neutraubling revanchiert. Der Tabellenfünfte hält die Gäste durch diesen Erfolg nun mit vier Punkten auf Distanz.

Als Andreea Popovici das 14:6 erzielte (18.), deutete sich sogar ein Kantersieg an, weil Mintraching bis dahin nur per Gegenstoß zu den Toren kam. Dank der kurzen Deckung gegen ESV-Halblinks Lea Röhrl sowie fünf parierten Strafwürfen und etlichen weiteren Glanztaten von Torfrau Lea Platzer kämpfte sich Mintraching ins Spiel zurück. Als Hannah Platzer zum 17:19 verkürzte (38.), keimte noch mal Hoffnung auf, näher kam die SG-Mädchen jedoch nicht mehr heran (21:18, 24:19).

„Im Hinspiel sind wir ziemlich unter die Räder gekommen, haben jetzt eine Reaktion gezeigt und auch bewiesen, dass wir im Laufe der Saison Fortschritte gemacht haben“, kommentierte ESV-Coach Robert Torunsky den sechsten Erfolg in der zehnten Partie. „Wir haben aus dem gebundenen Spiel wenig zugelassen, hatten deutlich mehr Großchancen als der Gegner“, analysierte Torunsky die wirkungsvolle 6:0-Deckung seiner Crew. Im Grunde seien drei weitere Treffer erzielt worden, die für seinen Geschmack fälschlicherweise als Übertreten oder Abgestanden annulliert wurden.

Für Mintrachings Übungsleiter Klaus Schäfer ist das Spiel am eigenen Kreis verloren gegangen: „Unser Spiel basiert auf der Abwehrarbeit, wir sind aber nicht in die Zweikämpfe gekommen.“ Vorne habe oft das Durchsetzungsvermögen gefehlt, weil seine Schützlinge nicht in die Tiefe gegangen seien: „Dadurch sind wir nur zu Halbchancen gekommen, für die Abwehr und die Torfrau waren das eine leichte Beute.“

Zum Rückrundenstart der Bayernliga-B-Juniorinnen hat der ersatzgeschwächte ESV beim bis dahin punktgleichen TV Eibach mit 23:29 (11:13) den Kürzeren gezogen. Nach der 2:0-Führung (4.) liefen die Gäste einem Dauerrückstand hinterher. Bis zum 17:19 (37.) waren die Mittelfranken in Reichweite, ehe bei 19:25 (42.) die Vorentscheidung fiel. Drei Eibacher Strafzeiten (43.) binnen 33 Sekunden blieben ungenutzt! „Der Gegner hat sich im Vergleich zu unserem 25:18-Sieg in der Vorrunde wahnsinnig gesteigert“, sagte Coach Jan Kauer. In Regensburg hatte Eibach mit einer defensiven Abwehr agiert, nun mit wechselnden 5:1- und 3:2:1-Formationen. „Wir haben zuviel quer gespielt, hatten keinen Zug nach vorne“, bedauerte Kauer: „Oft haben wir zu komplex gedacht, uns damit das Leben selbst schwer gemacht.“

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