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Turnier

Fechtclub scheitert zweimal ganz knapp

Die Regensburger schlagen sich im Deutschlandcup bravourös – und scheiden im Halbfinale dennoch aus.

Das Regensburger Florettteam mit (von links) Leonhard Graner, Balint Szamosi, Denys Polyshchuk, Michael Kramp, Jacques Bloch und Felix Klinger scheiterte erst im Halbfinale des Deutschlandpokals. Foto: Kramp
Das Regensburger Florettteam mit (von links) Leonhard Graner, Balint Szamosi, Denys Polyshchuk, Michael Kramp, Jacques Bloch und Felix Klinger scheiterte erst im Halbfinale des Deutschlandpokals. Foto: Kramp

Regensburg.Als einzigem deutschen Fechtverein ist es nur dem Fechtclub Regensburg gelungen, sowohl im Degen wie auch im Florett das Halbfinale im Deutschlandpokal zu erreichen. Umso bitterer war es für die Teams von Trainer Igor Soroka nun, dass beide in ihren Duellen mit dem FSC Jena und dem MTV München letztlich nach ähnlichen Wettkampfverläufen und bizarrerweise jeweils dem gleichen Ergebnis mit 36:45 knapp scheiterten.

Im Florett war das Team durch Soroka auf den Punkt genau vorbereitet worden. Mannschaftsführer Michael Kramp hatte am Ende die Qual der Wahl, da von mindestens sechs sehr starken Florettfechtern des Vereins nur ein Team mit drei plus einem Ersatzmann nominiert werden konnte. Im Duell mit dem FCS Jena brachte Felix Klinger gegen Johannes Hufnagl Regensburg dann spektakulär mit 5:0 in Front, aber auch durch starke Gefechte von Balint Szamosi gegen Hufnagl und von Klinger gegen Holger Labisch war die Führung nach zwischenzeitlichem Rückstand mit 25:20 in den Händen der Domstädter.

Der ehemalige Nationalkaderfechter Michael Stanek stach beim FSC Jena aber heraus und zerstörte letztlich die Finalträume der Regensburger praktisch im Alleingang, in dem er jeden Vorsprung vom Fechtclub umdrehte. Am Ende stand es 36:45, was nur unzureichend widerspiegelt, wie spannend der Verlauf war und wie knapp es zuging.

Im Degen hatte der Fechtclub mit dem MTV München ebenfalls eine schwere Aufgabe vor sich. Alle drei Fechter aus München samt Ersatzmann sind in der bayerischen Aktivenrangliste unter den besten Zwölf gelistet. Einen 5:10-Rückstand nach Gefechten von Andreas Brummer und Gerhardt Feiner konnte Denys Polyshchuck bereits fast ausgleichen (13:14). Nach fünf von neun Gefechten stand es dann wirklich 23:23, obwohl Mannschaftsführer Jürgen Wagner an diesem Tag mit der Präzision seiner Angriffe haderte.

Doch genau wie bei den Florettfechtern war es auch hier eine herausragende Einzelleistung des Gegners, der die Finalträume Regensburgs zum Platzen brachte. Julian Kulozik, amtierender Bronzesieger der deutschen Meisterschaft, trumpfte für den MTV auf und pulverisierte jeden Vorsprung der Regensburger. So stand es am Ende wie im Florett 36:45 für den Gegner.

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