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2. Liga

Gastgeber spielen 655 und 660 Holz

Der SC ist gut, Unterharmersbach aber noch besser.

Oscar Huth sorgt für die SC-Tagesbestleistung.  Foto: Christian Brüssel
Oscar Huth sorgt für die SC-Tagesbestleistung. Foto: Christian Brüssel

Regensburg.Die Sportclub-Kegler mussten in Unterharmersbach eine 3:5-Niederlage hinnehmen.

Mit jeweils 1:1-Mannschaftspunkten in allen Spieldritteln gestalteten die Zweitliga-Kegler das Spiel in Unterharmersbach ausgeglichen. Aufgrund von zwei Monsterergebnissen der Gastgeber blieben die Punkte aber durch das Mannschaftsergebnisses von 3667:3598 im Schwarzwald.

Kapitän Nils Deichner hatte gegen Ex-Nationalspieler Axel Schondelmaier trotz einer guten Partie beim Gesamt von 610:655 Kegel keine Chance. Schondelmaier fand auch bei knappen Sätzen, wie beim 171:173 zum Auftakt, immer die richtige Antwort. Die Rechnung des SC ging aber dennoch auf, da parallel Oskar Huth gegen Maurice Glöckner einen Sahnetag erwischte und mit 630:622 ausgleichen konnte. Mit einer Serie von 155, 168, 159 und 148 gelang Huth die Tagesbestleistung seines Teams.

Im Mitteldrittel stand Michael Gesierich trotz ansprechender 584 Kegel gegen den französischen Nationalspieler Frederic Koell mit dessen Tagesbestleistung von 660 Kegel auf verlorenem Posten. In der Parallelpartie fand Christoph Kaiser keinen Zugang zur Bahn. Zwar gelang dem SC-Spieler gegen Markus Wacker ein 1:1-Satzausgleich, aber die Kegelzahlen veranlassten Kapitän Deichner, ihn gegen Julian Weiß zu ersetzen. Auch diese Maßnahme fruchtete, da Weiß 1,5:0,5 Satzpunkte erspielte und damit, trotz einem Gesamtergebnis von 562:571 den Punkt auf die SC Seite holte. Bei einem Punktestand von 2:2 aber dem Rückstand von 127 Kegel hätte das SC Schlusspaar seine Spiele zum möglichen 4:4 gewinnen müssen. Taras Elsinger war dabei gegen Jonas Stratz eigentlich unterfordert und erledigte seine Aufgabe bei einem Gesamt von 626:561 gewohnt souverän. Jonas Urban lag gegen Pascal Träger nach drei Sätzen 2:1 nach Punkten und mit 13 Kegel in Front, gab jedoch durch abschließende 137:162 bei einem Gesamt von 586:98 seinen Punkt noch knapp ab.

„Wir können uns nicht viel vorwerfen“ resümierte Kapitän Deichner. „Wir mussten uns nur durch zwei riesige Einzelergebnisse der Gastgeber geschlagen geben.“ Dass ein Punkt möglich gewesen wäre, zeigt jedoch die Konstellation der Schlussspieler. Dabei setzte der SC Taras Elsinger gegen den schlechtesten Spieler der Gastgeber. Ein Tausch der Schlussspieler hätte dem SC einen Punkt beschert. So ist Unterharmersbach im Kampf und den begehrten Platz vier bis auf einen Punkt an den SC herangerückt. Deichner dazu: „Der Klassenerhalt ist sicher. Es entscheidet sich nur noch, in welcher Liga.“ Gelegenheit, den Punktvorsprung zu halten oder auszubauen bietet das Spiel gegen Wolfach. (odw)

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