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Kegeln

„Gefühlte Niederlage“ in Schrezheim

Die letzten vier Schub rauben dem Sportclub den fast schon sicher geglaubten Sieg.
Von Dieter Waeber

Oskar Huth legte eine starken Auftritt hin.  Foto: Brüssel
Oskar Huth legte eine starken Auftritt hin. Foto: Brüssel

Regensburg.Mit einem lachenden und einem weinenden Augen traten die Kegler des SC Regensburg nach dem „Last Minute 4:4-Unentschieden“ die Heimreise vom KC Schrezheim an. Hätte jemand vor dem Spiel der SC-Crew ein Unentschieden angeboten, hätte das Team um Nils Deichner das Angebot sicher mit Freuden angenommen. „So aber fühlt es sich mehr als eine Niederlage an“, meinte Deichner ein wenig enttäuscht. „Am Ende kann auch dieser eine Punkt aber wichtig für Platz vier sein, da die Gastgeber als Mitkonkurrent auf Distanz gehalten werden konnten.

Mit einer 2:0-Führung im ersten Drittel unterstrichen die SC-Kegler zunächst, dass sie sich für die 0:8-Vorrundenpleite rehabilitieren wollten. Spannung pur herrschte im Schlussabschnitt. Vor dem letzten Wechsel deutete alles auf ein Unentschieden hin. Beim Räumen schien sich das Blatt zugunsten des SC zu wenden. Doch mit den letzten vier Wurf gelangen dem Gasgeber-Duo drei Neuner und ein Achter zum Gesamt von 3593:3593 Kegel. So reichten die vier gewonnenen Einzel nur zum 4:4 nach Punkten.

Im Startduo hatte Oskar Huth nach einem 1:1 Start mit den Schlusssätzen von 164:168 Kegel einen starken Auftritt, der gegen Fabian Lutz zum überraschenden Gesamt 627:595 führte. Kapitän Nils Deichner startete gegen Fabian Böhm schwach und lag nach zwei Sätzen 0:2 und 21 Kegel hinten. Mit 170:143 im dritten Satz stemmte sich der Kapitän aber gegen die drohende Niederlage und komplettierte noch auf ein Gesamt von 597:584.

Jonas Urban musste im Mittelpaar die Überlegenheit von Srdan Sokac anerkennen. Das Endergebnis von 570:636 resultierte hauptsächlich aus dem Abräumspiel, bei dem der SCler als einziger seines Teams mit 184:237 unter der 200er Grenze blieb. Parallel spielten Michael Gesierich und sein Widerpart Thomas Schweier ins Volle mit 365:362 auf Augenhöhe. Beim Räumen war aber der SCler mit 224:197 eine Klasse besser und bescherte bei einem Gesamt von 589:559 dem SC den dritten Punkt.

Das Schlussdrittel bot den Zuschauern Kegeln vom Feinsten. Mit Kai Hornung stand auf der Seite der Gastgeber der Tagesbeste mit 647 Kegel. Auf Regensburger Seite war Taras Elsinger der Teambeste mit 630 Kegel. Elsinger hatte mit seinem Gegner Andre Gubitz und dessen 578 Kegel ebenso wenig Mühe, wie Julian Weiß mit 579 gegen Hornung eine Chance hatte.

Die Regensburger erzielten durch eine starke Abräumparade von 229, 221, 184, 224, 247 und 203 mit dem Mannschaftsergebnis von 3592 Kegel ihre beste Auswärtsleistung der Saison. (odw)

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