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Gold für Ziegler und Harrer, dazu noch doppeltes Bronze

Jugend-DM Hindernisläuferinnen Julia Kick und Theresa Piendl runden die Regensburger Telis-Bilanz ab.

Überraschungsbronze bei der Jugend-DM in Rhede holte sich die Regensburger Hindernisläuferin Theresa Piendl. Foto: Kiefner

Von Claus-Dieter Wotruba, MZ

REGENSBURG. In Rhede schlug es 13: Dreispringer Manuel Ziegler und U-20-Vizeeuropameisterin Corinna Harrer über 800 Meter sorgten bei den Deutschen Jugend-Meisterschaften der Leichtathleten in Rhede dafür, dass für die LG Telis Finanz Regensburg nun 13 nationale Titel in diesem Jahr zu Buche stehen. „Eine Wahnsinnsbilanz“, findet Kurt Ring, der sportliche Leiter.

Manuel Ziegler, der wegen eines vor vier Wochen erlittenen Muskelfaserrisses angeschlagen nur zwei Versuche absolvieren konnte, gelang mit 15,77 Metern sogar eine persönliche Bestleistung. „Ich bin total erleichtert, dass ich meinen Titel verteidigen konnte. Jetzt ist die Frage, wie weit ich springe, wenn ich topfit bin“, wunderte sich Ziegler über sich selbst.

Wenig verwunderlich war die Art und Weise, in der Corinna Harrer auftrumpfte: Im Vorlauf (2:08,00) hatte die Wenzenbacherin, die im September die Saison mit den 10-Kilometer-Straßenmeisterschaften ausklingen lässt, über fünf Sekunden Vorsprung, und im Finale (2:05,22) waren es ebenfalls fast zwei.

Neben zweimal Gold gab es für die Telis-Talente auch noch zwei weitere Bronzemedaillen zu feiern. Dass sich die Kelheimerin Julia Kick über 2000 Meter Hindernis in 6:50,57 im Endspurt als DM-Dritte zum Stipendium in die USA verabschiedet, war keine große Überraschung. In den Titelkampf konnte Kick gegen Jana Stefanie Hirschhäuser (6:37,41) und Sarah Cornelsen (6:39,66) nicht eingreifen, war aber auch so froh und glücklich. „Sie hat ein schwieriges Jahr mit Abitur und Krankheiten hinter sich“, sagt Kurt Ring. Nicht gerechnet hatten die Regensburger mit Theresa Piendl: In der B-Jugend schaffte sie es in 5:03,62 als Dritte über 1500 Meter Hindernis auf das Treppchen. „Sie hat sich um zehn Sekunden gesteigert“, erklärt Ring. Teamkollegin Christina Blößl (5:19,76) wurde Zwölfte.

Die A-Jugendliche Amelie Garatva verfehlte die Medaillenplätze um zehn Zentimeter: 4,00 Meter bedeuteten Rang fünf. Ebenfalls wacker schlug sich Alterskollegin Julia Liedl über 400 Meter: 57,17 Sekunden bedeuteten neben der persönlichen Bestmarke Rang vier im B-Finale. Die Hindernisläufer Lukas Kellner (6:11,91) und Johannes Liedl (6:14,21) kamen nach 2000 Metern auf den Rängen 13 und 14 direkt hintereinander ins Ziel. Mehrkämpfer Igor Rud sprang in der A-Jugend 6,76 Meter weit und wurde damit respektabler Fünfzehnter.

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