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Handschuh-Tausch mit Weltstars

Nachwuchstorhüter Kjell Malkmus tauschte bereits mit Manuel Neuer und Marc-Andrè ter Stegen. Weitere sollen noch dazu kommen.
Von Markus Schmautz

Sammler Kjell Malkmus zeigt zusammen mit seinem Torwarttrainer Phil Walker zwei seiner „Schätze“.  Foto: Schmautz
Sammler Kjell Malkmus zeigt zusammen mit seinem Torwarttrainer Phil Walker zwei seiner „Schätze“. Foto: Schmautz Foto: schmautz/schmautz

Laaber.Der 12-jährige Kjell Malkmus aus Laaber hält den Kasten bei der U13 des SV Burgweinting sauber. Im Jugendbereich ist es eigentlich noch nicht üblich, dass man mit anderen Keepern die Handschuhe tauscht. Anders bei Kjell. Er tauschte sein Arbeitswerkzeug sogar schon mit bekannten Persönlichkeiten des Weltfußballs. Und zwar mit Manuel Neuer und Marc-Andrè ter Stegen. Auch die Handschuhe von Florian Müller vom FSV Mainz, Florian Kastenmeier von Fortuna Düsseldorf, Alexander Nübel vom FC Schalke 04 hängen bereits in seinem Zimmer.

„Kjell ist sehr ehrgeizig, hat Talent, ist wissbegierig und arbeitet hat an sich“, lobt sein Torwarttrainer Phil Walker, der Inhaber der Torhüterschule „Keep it!“. Vor einiger Zeit kam Kjell auf die Idee, ob es nicht möglich wäre, mit bekannten Torhütern die Handschuhe zu tauschen. Mit seinem Vater Lars war er einige Male Gast beim Bayern-Training an der Säbener Straße. „Irgendwie hat es aber nie geklappt, dass wir mit Manuel Neuer ins Gespräch kommen konnten“, erklärt Lars Malkmus, „daher haben wir beschlossen, Kjells Handschuhe mit seiner Unterschrift zu Toni Tapalovic, dem Torwarttrainer von Manuel Neuer, zu schicken. Und tatsächlich bekam Kjell nach einiger Zeit Neuers Handschuhe mit Widmung zurück.“

Die Freude war riesig, der Eifer geweckt. Es kamen noch weitere Trophäen hinzu. Immer wenn Kjell ein Paar abgetragene Handschuhe hat, versucht er sie zu tauschen. „Ein Handschuh kommt immer an die Wand, der andere geht auf Reisen“, erklärt Kjell, der vor kurzem jeweils einen signierten Handschuh zu Iker Casillas nach Lissabon, zu Kevin Trapp nach Frankfurt und zu René Adler geschickt hat.

Natürlich träumt auch Kjell von einer großen Karriere als Fußball-Profi. „Das tut ja so ziemlich jeder junge Fußballer. Aber natürlich wissen wir auch, dass der Weg dorthin nicht so einfach ist. Daher kümmern wir uns auch um Alternativen“, erklärt Kjells Vater Lars Malkmus mit einem Augenzwinkern. Am gestrigen Sonntag hieß es für Kjell wieder hart zu trainieren. Und zwar mit seinem Torwarttrainer Phil Walker. (ofa)

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