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Jahn 1889 mit Tag des offenen Visiers

Gegen Penzberg spielt beim 16:6 in der Regionalliga die Defensive kaum eine Rolle. Nur zweimal fielen zuhause mehr Tore.
Von Claus-Dieter Wotruba

Zwei von sieben 1889-Torschützen beim 16:6 gegen Penzberg: Neuzugang Adi Vrabec (links) und Philipp Ropers. Foto: Christian Brüssel
Zwei von sieben 1889-Torschützen beim 16:6 gegen Penzberg: Neuzugang Adi Vrabec (links) und Philipp Ropers. Foto: Christian Brüssel

Regensburg.Weil auf die kleinen Handballtore gespielt wird, fallen im Futsal wenig Tore: Das ist eines der gängigen Vorurteile in Sachen Futsal. Der SSV Jahn 1889 lieferte am Samstagabend wieder einmal den Gegenbeweis: Beim 16:6 (6:4) gegen den FC Penzberg schlug es insgesamt 22 Mal in den beiden Toren ein. Diese Marke wurde zuhause bislang zwei Mal übertroffen: in der Regionalliga-Premierensaison, als am 29. Oktober 2016 gegen Stockstadt ein 21:3 und am 11. Februar 2017 ein 20:3 nach zweimal 20 Minuten effektiver Spielzeit zu Buche stand und die 1889-Futsaler am Ende deutscher Meister waren.

Gegen Penzberg, das wegen der Teilnahme an einer offiziellen BFV-Meisterschaft nicht vollzählig antrat, spielte Defensivarbeit kaum eine Rolle. In Gefahr allerdings geriet der 1889-Sieg allerdings trotzdem nie: Immer, wenn es enger wurde, riss sich das Team von Trainer Thorsten Porkert und Florian Roth am Riemen.

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Ein Titel motiviert vier 1889-Futsaler

Der Länderpokalsieg ging mit Regensburger Hilfe nach Bayern. Jetzt wartet auf den SSV Jahn 1889 der Alltag gegen Penzberg.

Und so sahen die 130 Zuschauer in der Nord-Halle, wie es stellenweise in kürzesten Zeitabständen einschlug. Die einzige Gästeführung nach 1:54 Minuten zum 1:0 wurde 23 Sekunden später mit dem 1:1 gekontert. Als Penzberg vor der Pause auf zwei Tore herangekommen war, machten die Hausherren mit drei Toren binnen nicht einmal drei Minuten alles klar. Und weitere zwei Gästetreffer am Stück zum 10:6 beantworteten die Regensburger mit einem Endspurt von sechs Treffern innerhalb von 192 Sekunden.

So verteilten sich die 16 1889-Treffer auf sieben Spieler: Neu-Nationalspieler Alexander Günter traf wie Chris Saur mit je vier Treffern am öftesten. Lucas Kruel erzielte drei Tore, Philipp Ropers traf zweimal und Tim Baumer, Simao und der österreichische Neuzugang Adi Vrebac je einmal. Am Samstag (18 Uhr) kommt mit den Villalobos aus Karlsruhe der Tabellensiebte der Zehnerliga in die Nord-Halle. Dann sind im Kampf um Platz zwei mit Wackersdorf, das bei Spitzenreiter Weilimdorf 2:4 verlor, die nächsten drei Punkte zwingend nötig – wahrscheinlich mit mehr Defensivaufwand.

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