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Testspiel

Jahn zeigt Schwächen beim Torabschluss

Regensburger starten mit einem 0:0 beim Zweitligisten SV Sandhausen ins neue Jahr. Gastspieler Zlatko Muhovic zeigt, dass er „Fußballspielen kann“.
Von Heinz Reichenwallner, MZ

Jahn-Talent Christian Sauerer (rechts) – hier gegen Nico Klotz (links) und Seyi Olajenbesi – bekam gegen Sandhausen seine Chance. Foto: Eibner

Sandhausen.Mehr Spielanteile, eine kompakte Teamleistung, aber die Torchancen nicht genutzt: Die Drittliga-Fußballer des SSV Jahn Regensburg starteten mit einem Remis ins neue Jahr. In ihrem ersten Praxistest während der Vorbereitung auf die Restsaison kam die Mannschaft von Thomas Stratos zu einem torlosen Unentschieden beim SV Sandhausen.

„Es war ein gutes Spiel von uns“, kommentierte der Jahn-Trainer hinterher das Geschehen. „Wir waren spielerisch schon sehr stark und haben wenig zugelassen.“ Nur mit der Chancenverwertung war er nicht zufrieden: „Da zeigten wir wieder unsere übliche Schwäche.“

Vor ungefähr 200 Zuschauern hatten die Rot-Weißen vor der Pause gegen den relativ einfallslosen Tabellenneunten der Zweiten Liga ein deutliches spielerisches Übergewicht. „Zehner“ Abdenour Amachaibou und zweimal Markus Smarzoch besaßen besonders gute Einschussmöglichkeiten, die aber von SVS-Keeper Marco Knaller meist bei Eins-gegen-Eins-Situationen vereitelt wurden. Sein Gegenüber Bernhard Hendl wurde in der ersten Halbzeit nur bei Distanzschüssen durch Timo Achenbach und Nico Klotz gefordert.

Der Jahn-Torwart war neben Oliver Hein, der im zweiten Durchgang von der Außenverteidiger- auf die Sechser-Position wechselte und Probespieler Zlatko Muhovic (23, Preußen Münster) einer von drei Akteuren, die die vollen 90 Minuten durchspielten. Ansonsten setzte Coach Stratos insgesamt 19 Spieler ein. Mit von der Partie waren mit Matthias Dürmeyer, Mahir Hadziresic, Christian Sauerer und Thomas Hierlmeier vier Talente aus der eigenen U 23 und U 19.

Ebenso wie beim SV Sandhausen hatte bei den Regensburgern die Ausfallliste eine beträchtliche Länge. Neben Thomas Kurz und Aias Aosman (beide Reha) fehlten wie angekündigt noch Fabian Trettenbach (Knöchel-OP), Ruben Popa (Knieprobleme), Azur Velagic (muskuläre Probleme) und Benedikt Schmid (private Gründe). Dazu gesellten sich kurzfristig Dimitrios Anastasopoulos (Grippe) sowie Romas Dressler, der wegen einer Knochenabsplitterung am Rist am Freitag das Abschlusstraining vorzeitig abbrechen musste.

Stratos nutzte daher das Spiel, um einige seiner Akteure auf ungewohnten Positionen zu testen. So setzte er den wieder genesenen Patrick Haag in der Innenverteidigung ein und brachte Gino Windmüller als Außenverteidiger sowie Markus Smarzoch als Sturmspitze. „Sie haben ihre Sache gut gemacht“, lobte der Fußballlehrer das Trio. Zum Auftritt von Gastspieler Zlatko Muhovic meinte er: „Man sieht, dass er Fußballspielen kann. Er würde gut zu uns passen.“ Ob der Regensburger Drittligist den Mittelfeldspieler tatsächlich verpflichtet, ist noch nicht entschieden.

Im Hardtwald-Stadion in Sandhausen hatten die Regensburger nach dem Wechsel wieder gute Chancen durch die eingewechselten Marius Müller und Mahir Hadziresic, der noch dazu Pech mit einem Schuss an den Innenpfosten (85.) hatte. Schon am morgigen Dienstag (14.30 Uhr) steht das nächste Testspiel beim Regionalligateam des Bundesligisten FC Bayern München auf dem Programm. Die Partie, in der es ein Wiedersehen mit Ex-Jahnkapitän Tobias Schweinsteiger geben kann, findet am Kunstrasenplatz des deutschen Rekordmeisters an der Säbener Straße statt.

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